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Astronomie und Praxis: Wunder des Weltalls: Wolken, Staub und Sterne
Am Nordpol von Saturn gibt es eine stabile Wolkenformation in Form eines gigantischen Hexagons. In dieser Phase des Saturnumlaufs ist es gut zu sehen. Ganz andere Wolken aus Gas und Staub erfüllen weite Teile unseres Milchstraßensystems, und je nachdem, ob sie von benachbarten oder eingelagerten Sternen zum Leuchten angeregt werden oder deren Licht nur reflektieren, erscheinen sie rot oder blau. Rötlich sind auch die Kugelsternhaufen, denn sie enthalten nur sehr alte, rötlich leuchtende Sterne von geringer Masse.
Sternenklare Nächte bieten einen atemberaubenden Blick ins All. Leider können Handykameras diese Schönheit nicht aufnehmen – oder doch? Mit ein paar Tricks gelingen auch mit dem Smartphone eindrucksvolle Himmelsaufnahmen. Alternativ kann man sich eine Ministernwarte in den eigenen Garten bauen.
Sterne und Weltraum – Die Sonne – Expedition in eine heiße Hölle
Unsere seit rund fünf Milliarden Jahren aktive Sonne gibt immer noch Rätsel auf. Mit Hilfe von Raumsonden, die sich ihr mehr als jemals zuvor nähern, sollen sie gelüftet werden – wir informieren Sie über diese Expedition und berichten darüber hinaus über die ESA-Mission Hera zur Erforschung der Doppelasteroiden Didymos und Dimorphos. Im Jahr 2022 gelang es der NASA-Mission DART, die Umlaufbahn des kleineren Dimorphos durch den Aufschlag der Sonde zu verändern. Weiter berichten wir über Funde des Instrumentes DESI, die darauf hindeuten, dass sich die Dunkle Energie wieder abschwächen könnte, und stellen Ihnen die Teleskope auf der Kanareninsel La Palma vor, die auf ihren Vulkanbergen optimale Voraussetzungen und Beobachtungsorte, auch für Amateurastronomen, bietet.
Sterne und Weltraum – 25 Jahre VLT – Jubiläum des Riesenteleskops
Das Very Large Telescope, das seit dem Jahr 2000 beeindruckende Aufnahmen mit seinen vier kombinierbaren 8-Meter-Spiegeln liefert, ist der Auftakt unserer dreiteiligen Serie über Observatorien in der chilenischen Atacama. Lesen Sie unseren Insiderbericht über die Arbeit und Technik des ESO-Riesenteleskops. Wir blicken mit der Raumsonde Juno in die Vulkanschlünde des Jupitermonds Io und und zeigen, wie Wissenschaftler das Phänomen von Glitches – der kurzzeitigen Rotationsbeschleunigung von Neutronensternen – simulieren. Weiter testen wir, wie sich eine innovative neue Astrokamera mit integriertem Nachführsensor im Praxiseinsatz bewährt.
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