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Wussten Sie, dass wir alle ein bisschen südseeisch sprechen?

Im August 1769 schrieb Joseph Banks, Botaniker an Bord von James Cooks "Endeavour", dass die schmerzhafte und teils Monate dauernde Prozedur der Tätowierung bei den Bewohnern Tahitis tatau genannt wird. Das Wort bedeutet so viel wie "Wunden schlagen" und ist womöglich eine lautmalerische Ableitung des Klopfens bei der Arbeit mit dem traditionellen Tätowierkamm (Bild). Im Deutschen wurde daraus zunächst "Tatauieren" und später "Tätowieren".

Aloha ist – in der hawaiianischen Sprache – viel mehr als ein einfacher Gruß. Denn die Silben alo und ha bedeuten sinngemäß "vom Geist Gottes erfüllt".

Anfang der 1920er Jahre gelangte das Tabu in die deutsche Sprache. Auf Tonga stand tapu ursprünglich für "nicht erlaubt" (siehe S. 30). Heute bedeutet es dort auch "heilig". So heißt die Hauptinsel des Königreichs Tongatapu, was eher "heiliger Süden" bedeutet als "verbotener Süden" ...

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