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Botanik: Zahlenspiele im Reich der Pflanzen

Ästhetische gekreuzte Spiralmuster, regelmäßig angeordnete Blätter entlang des Stängels, die geometrische Struktur eines Tannenzapfens – Pflanzen weisen oft komplizierte Formen auf, die Biologen schon lange faszinieren. Nach und nach entschlüsseln Forscher nun dank biophysikalischer Modelle die Mechanismen, die zu diesen erstaunlichen Konstruktionen führen.
Echeveria elegansLaden...

Wen hat die Schönheit von Pflanzen nicht schon einmal berührt? Seit Jahrtausenden faszinieren die oft symmetrisch wirkenden Regelmäßigkeiten viele Menschen. Wie die Blätter – und etwas weiter gefasst jedes andere Organ – einer Pflanze angeordnet sind, beschreibt die so genannte Phyllotaxis.

Die außergewöhnlich vielfältigen Blattstellungen inspirierten etliche Künstler, wie etwa Werke der islamischen Kunst oder des Jugendstils belegen. Aber das ist noch lange nicht alles: Die botanischen Muster weisen auch erstaunliche mathematische Eigenschaften auf, deren biologischen Ursprung Wissenschaftler jetzt allmählich entschlüsseln …

Februar 2020

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2020

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