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Babylon Stadtanlage: Zentrum der Welt

Jahrtausendelang galt die Metropole im Zweistromland als größte Stadt der Welt und als Achse zwischen den Reichen der Menschen und der Götter.
Babylon am Euphrat galt den Völkern der Alten Welt als Inbegriff einer Stadt mit vielerlei Identitäten: auf der einen Seite Abbild des Kosmos, Tor der Götter und prunkvolle Residenz mächtiger Könige, auf der an­deren ein urbaner Moloch, Sitz korrupt-dekadenter Tyrannen, nicht zuletzt Ort menschlicher Hybris und göttlichen Gerichts.

So unterschiedlich die Vorstellungen auch sein mochten – das Motiv der gewaltigen Dimensionen und die architektonische Monumentalität Babylons bestimmten das Bild der Stadt. Zwei Strukturen nahmen dabei einen besonderen Platz ein: die Mauern und der Turm von Babylon. Anders als die legendären Hängenden Gärten zählten sie nicht zu den Weltwundern der Antike, doch waren sie es, die Wahrnehmung, Vorstellung und Darstellung dieser Stadt entscheidend prägten. Keine an­dere der großen Städte des alten Vorderasien, mochte sie auch mit gewaltigen Mauern und Tempeltürmen ausgestattet gewesen sein, hat je eine vergleichbare Rezeption erfahren. …

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Spektrum - Die Woche – 16/2021

Ob Gurgeln vor Corona schützen kann, lesen Sie in dieser aktuellen Ausgabe von »Spektrum – die Woche«. Außerdem: Ammoniak als Schiffstreibstoff und mehr über den Antikenhandel mit Keilschrifttafeln.

Spektrum der Wissenschaft – Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 3/2019: Gold

Jahrtausendealte Schätze als Symbole einstiger Macht - Bronzezeit: Das Rätsel des mykenischen Goldes • Wikinger: Ringe für die Krieger des Königs • Haiti: Sklaven in den Minen der spanischen Eroberer

Spektrum der Wissenschaft – Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 1/2019: Mythos Alexander der Große

Visionär, Halbgott und Pragmatiker - Perser: Ihre ausgefeilte Organisation spielte Alexander in die Hände • Babylon: Zwischen Befreiung und Besatzung • Diadochenkriege: Der lange Kampf um Alexanders Erbe

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