Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten von Gehirn&Geist frei zugänglich.

Parkinson: Zittern in Zahlen

Was im Gehirn eines Parkinsonpatienten geschieht, beschäftigt nicht nur Mediziner. Am Bernstein Center Freiburg haben Ingenieure ein Computermodell entwickelt, das die Genese und Therapie der "Schüttellähmung" zu verstehen hilft.
Hoch vernetztLaden...

Manche spannende Erkenntnis über die Funktionsweise unseres Gehirns gewinnen Forscher weder in der Klinik noch im Labor – es genügt mitunter schon die Festplatte eines Computers. So experimentieren Wissenschaftler an der Universität Freiburg mit einem Programm, das Hirnvorgänge simuliert.
Die Regeln, nach denen der Rechner arbeitet, wählten die Forscher mit Bedacht. Sie stützten sich dabei auf das, was wir über Hirnzellen und ihre Verbindungen untereinander wissen. Der Computer wurde programmiert, mehrere eng miteinander verknüpfte Bereiche im Innern des menschlichen Gehirns nachzubilden. Allerdings kein beliebiges Gehirn – sondern das eines Parkinsonpatienten.
Was nutzt ein Computermodell bei der Erforschung der Parkinsonkrankheit? ...


Arvind Kumar erklärt sein mathematisches Modell zur Parkinsonkrankheit:

5/2013

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 5/2013

Kennen Sie schon …

49/2018

Spektrum - Die Woche – 49/2018

In dieser Ausgabe widmen wir uns dem Insektensterben, Depressionen und Supernovae.

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

  • Quellen

Frank, M. J. et al.: Hold Your Horses: Impulsivity, Deep Brain Stimulation, and Medication in Parkinsonism. In: Science 318, S. 1309-1312, 2007

Hutson, C. H. et al.: Traumatic Brain Injury in Adult Rats Causes Progressive Nigrostriatal Dopaminergic Cell Loss and Enhanced Vulnerability to the Pesticide Paraquat. In: Journal of Neurotrauma 28, S. 1783-1801, 2011

Kravitz, A. V. et al.: Regulation of Parkinsonian Motor Behaviours by Optogenetic Control of Basal Ganglia Circuitry. In: Nature 466, S. 622-626, 2010

Kumar, A. et al.: The Role of Inhibition in Generating and Controlling Parkinson's Disease Oscillations in the Basal Ganglia. In: Frontiers in Systems Neuroscience 5, 86, 2011

Plenz, D., Kitai, S. T.: Up and Down States in Striatal Medium Spiny Neurons Simultaneously Recorded with Spontaneous Activity in Fast-Spiking Interneurons Studied in Cortex-Striatum-Substantia Nigra Organotypic Cultures. In: The Journal of Neuroscience 18, S. 266-283, 1998

Rosin, B. et al.: Closed-Loop Deep Brain Stimulation Is Superior in Ameliorating Parkinsonism. In: Neuron 72, S. 370-384, 2011

Schultz, W., Ungerstedt, U.: Short-Term Increase and Long-Term Reversion of Striatal Cell Activity after Degeneration of the Nigrostriatal Dopamine System. In: Experimental Brain Research 33, S. 159-171, 1978

Terman, D. et al.: Activity Patterns in a Model for the Subthalamopallidal Network of the Basal Ganglia. In: The Journal of Neuroscience 22, S. 2963-2976, 2002

Witt, K. et al.: Deep Brain Stimulation of the Subthalamic Nucleus Improves Cognitive Flexibility but Impairs Response Inhibition in Parkinson Disease. In: Archives of Neurology 61, S. 697-700, 2004