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Abelpreis 2021: Zwischen Informatik und Mathematik

Avi Wigderson und László Lovász erhielten die prestigeträchtige Auszeichnung für ihre Arbeiten zur Entwicklung der Komplexitätstheorie und der Graphentheorie – sowie für die Verbindung beider Gebiete.

Als Avi Wigderson und László Lovász ihre Karrieren in den 1970er Jahren begannen, waren die theoretische Informatik und die reine Mathematik zwei völlig unterschiedliche Fächer. Doch heute stehen sie sich so nahe, dass es schwer ist, eine klare Grenze zwischen ihnen zu ziehen.

Die Wissenschaftler erhielten für ihre grundlegenden Beiträge in beiden Gebieten – und für das Zusammenführen der zwei Disziplinen – den diesjährigen Abelpreis. Diese Auszeichnung vergibt die Norwegische Akademie der Wissenschaften und gilt als eine der höchsten Ehrungen in der Mathematik, vergleichbar mit einem Nobelpreis.

»In vielerlei Hinsicht ist ihre Arbeit komplementär. Wigderson arbeitet auf der Seite der Informatik, während Lovász Mathematiker ist. Aber viele Themen, mit denen sie sich beschäftigen, sind verwandt«, sagt der Computerwissenschaftler Russell Impagliazzo von der University of California in San Diego …

Von »Spektrum der Wissenschaft« übersetzte und redigierte Fassung des Artikels »Pioneers Linking Math and Computer Science Win the Abel Prize« aus »Quanta Magazine«, einem inhaltlich unabhängigen Magazin der Simons Foundation, die sich die Verbreitung von Forschungsergebnissen aus Mathematik und den Naturwissenschaften zum Ziel gesetzt hat.

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  • Quellen

Erdős, P., Lovász, L.: Problems and results on 3-chromatic hypergraphs and some related questions. In: Hajnal, A. et al. (Hg.): Infinite and finite sets. North-Holland, 1975

Wigderson, A.: Mathematics and computation. Princeton University Press, 2019

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