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Infografik: Déjà-vus, Absencen – die wenig bekannten Symptome der Epilepsie

Es ist nicht immer der große Krampfanfall. Epilepsie ist mitunter gar nicht als solche erkennbar – ein Beispiel sind die Absencen von Jamal Musiala. Die Infografik zeigt, wie subtil und mitunter skurril sich Anfälle äußern können und wo sie im Gehirn entspringen.
Diagramm des menschlichen Gehirns mit farblich markierten Bereichen, die verschiedene Funktionen darstellen. Links sind Symbole und Illustrationen, die auf motorische und sensorische Funktionen hinweisen, wie Bewegung, Gesichtsausdrücke und Sprache. Rechts oben sind Symbole für visuelle und auditive Wahrnehmung. Unten rechts eine Illustration von sozialen Interaktionen und neuronalen Verbindungen. Das Bild zeigt die Komplexität und Spezialisierung der Gehirnregionen.

Der aktuelle Fall des Jamal Musiala macht deutlich, wie subtil sich Epilepsie äußern kann. Bei dem Fußballspieler wurden Absencen diagnostiziert. Betroffene reagieren dann nicht auf Ansprache, starren ins Leere. Typischerweise tritt diese Form im Kindesalter auf, häufig bleiben die Anfälle unbemerkt und werden mit Verträumtheit verwechselt.

Aber auch Halluzinationen, Phantomgerüche oder plötzliche Angstgefühle können Anzeichen einer Epilepsie sein, wenn sie wiederholt auftreten. Der große Krampfanfall ist nur eine von vielen Erscheinungsformen. Die Infografik zeigt, welche unbekannteren und mitunter skurrilen Symptome auftreten können und welchen Regionen im Gehirn sie entspringen.

Bei den meisten der gezeigten Anfallsformen handelt es sich um Fälle fokaler Epilepsie. Hierbei sind die Entladungsherde auf einzelne Regionen beschränkt – und die Symptome entsprechend spezifisch, je nach Lage im Gehirn. Bei Absencen handelt es sich hingegen um eine Form der generalisierten Epilepsie. Es kann kein einzelner Anfallsherd ausgemacht werden, vielmehr sind große Teile des Gehirns von den elektrischen Entladungswellen betroffen.

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