Infografik: Déjà-vus, Absencen – die wenig bekannten Symptome der Epilepsie

Der aktuelle Fall des Jamal Musiala macht deutlich, wie subtil sich Epilepsie äußern kann. Bei dem Fußballspieler wurden Absencen diagnostiziert. Betroffene reagieren dann nicht auf Ansprache, starren ins Leere. Typischerweise tritt diese Form im Kindesalter auf, häufig bleiben die Anfälle unbemerkt und werden mit Verträumtheit verwechselt.
Aber auch Halluzinationen, Phantomgerüche oder plötzliche Angstgefühle können Anzeichen einer Epilepsie sein, wenn sie wiederholt auftreten. Der große Krampfanfall ist nur eine von vielen Erscheinungsformen. Die Infografik zeigt, welche unbekannteren und mitunter skurrilen Symptome auftreten können und welchen Regionen im Gehirn sie entspringen.
Bei den meisten der gezeigten Anfallsformen handelt es sich um Fälle fokaler Epilepsie. Hierbei sind die Entladungsherde auf einzelne Regionen beschränkt – und die Symptome entsprechend spezifisch, je nach Lage im Gehirn. Bei Absencen handelt es sich hingegen um eine Form der generalisierten Epilepsie. Es kann kein einzelner Anfallsherd ausgemacht werden, vielmehr sind große Teile des Gehirns von den elektrischen Entladungswellen betroffen.
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