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Bildungspolitik: Absolventenzahlen leicht gestiegen

Im Jahr 2003 haben 218 100 Prüfungsteilnehmer ihr Studium an deutschen Hochschulen erfolgreich abgeschlossen, fast die Hälfte davon waren Frauen. Damit liegt die Zahl der Absolventen um 4,6 Prozent höher als im Jahr zuvor. Ein Universitätsstudium dauerte durchschnittlich 6 Jahre, während der Fachhochschulabschluss im Schnitt in 4,5 Jahren erreicht wurde.

44 Prozent der Studenten verließen die Hochschulen mit einem Diplom, ein Drittel beendete ihr Studium mit einem Fachhochschulabschluss, 11 Prozent erwarben einen Doktortitel und 10 Prozent haben damit den ersten Teil der Lehrerausbildung hinter sich gebracht. Drei Jahre nach der Einführung, legten im Jahr 2003 bereits 5500 oder etwa 3 Prozent ein Bachelor- oder Masterabschluss ab, etwa 1500 Mastertitel gingen dabei an ausländische Studierende.

Bei den Fächern verzeichneten die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften einen deutlichen Zuwachs, sie stellen mit 35 Prozent auch den größten Anteil der Absolventen. Erst nach den Sprach- und Kulturwissenschaften sowie den Ingenieurswissenschaften mit jeweils etwa 17 Prozent folgen Mathematik und Naturwissenschaften mit 14 Prozent der Studienabschlüsse. In den Fachbereichen Physik und Chemie hält der rückläufige Trend der Absolventenzahlen weiter an, während in der Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau/Verfahrenstechnik mehr Studierende ihren Abschluss machten.

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