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Ernährung: Acrylamid-Belastung unabhängig von Ernährungsweise

Die Aufnahme von Acrylamid erfolgt nicht ausschließlich durch die Nahrung und auch nicht mit jedem Bissen: In einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover untersuchte ein Expertenteam unter der Leitung von Renate Wrbitzky, ob unterschiedliche Ernährungsweisen die Acrylamid-Belastung beeinflussen. Die Forscher stellten fest, dass es keine signifikanten Unterschiede zwischen Studienteilnehmern gab, die mehrmals pro Woche belastete Nahrungsmittel verzehrten und solchen, die weniger belastete zu sich genommen hatten. Sie stellen daher in Frage, ob die Ernährungsweise für die erhöhten Acrylamidwerte verantwortlich ist.

Neben stark erhitzten, stärkehaltigen Lebensmitteln ist Acrylamid auch im Tabakrauch enthalten. Hier konnte die Studie deutlich zeigen, dass Raucher stärker gefährdet sind. Das Acrylamid stammt vermutlich aus Abbauvorgängen durch Proteine. Acrylamid gilt als Krebs erzeugende Substanz.

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