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News: Ärzte informieren Brustkrebspatientinnen mangelhaft

Eine Studie der Universität München offenbart Kommunikationsprobleme zwischen Ärzten und Brustkrebspatientinnen. Jacqueline Kerr und ihre Kollegen befragten in einem Zeitraum von fünf Jahren fast 1000 Brustkrebspatientinnen, wie sie sich von den Medizinern betreut fühlten.

45 Prozent der Patientinnen hielten die Informationen der Ärzte für unklar, unverständlich und nicht ausreichend. 59 Prozent hätten sich mehr Gespräche mit dem medizinischen Personal gewünscht. Vor allem jüngere Frauen unter 50 Jahren hielten eine soziale und psychologische Betreuung für wichtig, jedoch nur ein Drittel hatten Kontakt mit Selbsthilfegruppen oder Psychologen. Nur die Hälfte der Patientinnen wusste, dass Krankenhäuser solche Hilfe anbieten.

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  • Quellen
Annals of Oncology 14(3): 421–427 (2003)

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