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News: Afrikanisches Ölfeld zeichnet sich durch hohe Biodiversität aus

Wissenschaftler des Smithsonian Institut in Washington untersuchten ein Ölfeld der Firma Shell im afrikanischen Staat Gabon und fanden dort eine größere Artenvielfalt als in den umgebenden Nationalparks vor. Im Gebiet des Ölfeldes lebten beispielsweise mindestens 95 verschiedene Arten von Amphibien.

Die positiven Auswirkungen seien auf eine veränderte Umweltpolitik des Unternehmens zurückzuführen. So werden nach Angaben von Shell Verfahren zur Minimierung der Umweltschäden angewandt, wie zum Beispiel Bohrungen, deren Richtung unterirdisch geändert werden könne, wodurch die Anzahl der Bohrlöcher drastisch gesenkt werde. Sümpfe und Wälder sollen weitgehend erhalten bleiben, indem unter anderem besonders schmale Waldwege anlegt und deren Ränder mit einheimischen Pflanzen bepflanzt werden.

Wie die BBC meldet, wollen die Wissenschaftler nun mit den wichtigsten Öl-Unternehmen einen international gültigen Richtlinienkatalog zum Umgang mit ökologisch sensiblen Gebieten erarbeiten.

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