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News: Auf der Suche nach dem kleineren Übel

Spätestens seit sich die Erkenntnis herumgesprochen hat, dass es auf der Erde nicht unbegrenzt Ackerland gibt, hat das grüne Image der Biokraftstoffe ein wenig gelitten. Immerhin scheinen Biodiesel und Co. zumindest für den Menschen nicht ganz so schädlich zu sein wie konventionelle Kraftstoffe. Auf der Jahrestagung der American Chemical Society fand dieser Tage ein Symposium statt, das sich mit der Giftigkeit der Biokraftstoffe und ihrer Verbrennungsprodukte beschäftigte. Und da gibt es gute Nachrichten: Nach ersten Ergebnissen schädigen zum Beispiel Biodieselabgase das Erbgut nicht so sehr wie die Verbrennungsprodukte von normalem Diesel.

Das ist natürlich erst einmal erfreulich. Dummerweise ist das nur ein relativer Fortschritt: Auch die Abgase von Biokraftstoffen sind giftig und mutagen. Und so gibt es nach wie vor nur einen Weg, bei der Fortbewegung keine krebserregenden Hinterlassenschaften in die Welt zu blasen: Häufiger mal mit dem Fahrrad fahren. Dabei atmet man allerdings wiederum reichlich giftige Abgase ein, auch wenn alle anderen mit Rapsöl fahren. "Bio" heißt eben nicht harmlos, wie jeder bestätigen kann, der schon mal herzhaft in einen Knollenblätterpilz gebissen hat.

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