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Szenenews aus der Astronomie: Sonderausstellung an der Sternwarte Sonneberg

Das Astronomiemuseum an der Sternwarte Sonneberg in Thüringen lädt Besucherinnen und Besucher in die Sonderausstellung »Von den Anfängen der Sternwarte Sonneberg« ein.
In einem Ausstellungsraum sind historische Möbel und astronomische Geräte zu sehen, die der erste Direktor der Sternwarte Sonneberg, Cuno Hoffmeister, verwendet hatte. Links steht sein Schreibtisch mit einem alten Bürostuhl, in der Mitte ein Linsenfernrohr und rechts ein Blinkkomparator, eine Messeinrichtung, um veränderliche Himmelsquellen aufzufinden. Davor steht ebenfalls ein alter Stuhl, der wahrscheinlich nicht zur damaligen Einrichtung gehörte. Der Flachbildschirm auf dem Tisch gehörte ebenfalls nicht zur ursprünglichen Ausstattung. Der Raum ist gut beleuchtet und hat eine professionelle Atmosphäre.

Aktuell lohnt sich eine Reise ins thüringische Sonneberg ganz besonders: Im Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg ist noch bis zum 31. März 2027 die Sonderausstellung »Von den Anfängen der Sternwarte Sonneberg« zu sehen. Sie erzählt die Geschichte des Observatoriums, das im Jahr 1925 gegründet wurde, dessen Wurzeln aber noch weiter zurückreichen. Cuno Hoffmeister, Astronom und erster Direktor der Sternwarte, begann seine Beobachtungen in einer Hof- und Dachsternwarte. Es geht in der Ausstellung auch um die frühe Himmelsfotografie, Errungenschaften der Sternwarte, die Gebäude und Teleskope auf dem Gelände sowie um die Zukunft des Observatoriums.

Besucherinnen und Besucher bekommen einiges geboten: historische Originaldokumente und Fotografien, Modelle der Sternwartengebäude sowie besondere Objekte, etwa die erste Fotoplatte von 1923. So wird deutlich, wie aus bescheidenen Anfängen ein international bedeutender Ort der Himmelsbeobachtung wurde.

Ein Highlight bietet der Audioguide, bei dem ein virtueller Cuno Hoffmeister die Besuchenden durch die Ausstellung begleitet. Auf Grundlage seiner Schriften und überlieferten Gedanken wurde versucht, seine rückblickende Sicht auf Sternwarte, Krisen und Exponate erfahrbar zu machen. Interessierte können den Besuch damit verbinden, eine Meteoritensammlung oder einen SkyPole zu bestaunen, der den Nachthimmel zu einem außergewöhnlichen Erlebnis macht. Weitere Informationen: https://astronomiemuseum.de

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