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News: Beobachtungstipp: Mondfinsternis in der Nacht zum 21.!

Hokuspokus verschwindibus! Nicht verpassen: Am frühen Donnerstagmorgen findet die einzige totale Verdunklung des Erdtrabanten in diesem Jahr statt.
Rostroter Mond während einer totalen Mondfinsternis
Am Morgen des 21. erleben wir eine totale Mondfinsternis. Sie dauert von 1.35 bis 7.16 Uhr, die partielle Phase von 2.42 bis 6.10 Uhr – sie ist also etwas für Frühaufsteher. Totalität herrscht zwischen 3.58 und 4.53 Uhr, das Maximum wird um 4.26 erreicht.

Hätte die Erde keine Lufthülle, wäre der Vollmond während dem Durchgang durch den Kernschatten völlig verdunkelt. So aber werden einige wenige Sonnenstrahlen von der Erdatmosphäre auf ihn gelenkt, was ihm eine gespenstisch-rote Farbe verleiht.

Er ist dabei jedoch so dunkel, dass er einem flüchtig nach oben schauendem Spaziergänger nicht auffallen dürfte. Falls auch Sie ihn nicht gleich entdecken: Suchen Sie das Sternbild Löwe über dem Südsüdwesthorizont, der Erdtrabant steht etwas unterhalb der Verbindungslinie zwischen dem Löwen-Hauptstern Regulus und dem Ringplaneten Saturn links daneben.

Falls das Wetter Ihnen nicht hold sein sollte, können Sie auf das Internet ausweichen. Verschiedene Anbieter übertragen das Geschehen. Die Hochschule Offenburg bietet – unterstützt vom Astronomie-Verein der Ortenau – ein achtstündiges Live-WebTV-Programm. Die Zuschauer haben dabei die Möglichkeit, Fragen ins Studio zu schicken und so interaktiv am Programm teil zu nehmen.

Die nächste Mondfinsternis findet am 16. August statt, sie ist allerdings nicht total. Vor zwei Wochen war bereits die zum 21. Februar gehörende Sonnenfinsternis. Sie haben aber nicht viel verpasst – sie war ringförmig und nur vom Südpazifik und der Antarktis aus zu sehen.

Dre.

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