Kometen im Februar 2026: Komet 240P/NEAT steht nahe am Siebengestirn

Hoch am Himmel und in prominenter Umgebung: Der Komet 240P/NEAT befindet sich während des ganzen Monats in der Nähe der Plejaden.
Nicht- und langperiodische Kometen
Zu C/2025 R3 (PANSTARRS) lagen zu Redaktionsschluss nur wenige Beobachtungen vor. Im Februar steigt seine Helligkeit stark an und erreicht zum Monatsende wahrscheinlich die elfte Magnitude. Der Komet zieht einen kleinen Bahnbogen im Sternbild Pegasus und kann sowohl am Abend- als auch am Morgenhimmel beobachtet werden. Morgens ist die Situation etwas günstiger.
Kurzperiodische Kometen
24P/Schaumasse bewegt sich vom südlichen Teil des Sternbilds Bärenhüter (lateinisch: Bootes) in den Kopf der Schlange, wobei er kurz das Sternbild Jungfrau streift. Er ist damit ein Objekt des Morgenhimmels. Die Helligkeit beträgt zunächst 11 mag und sinkt im Lauf des Monats um 1 mag. Somit ist dieser Komet mit größeren Ferngläsern gut zu beobachten. Im letzten Drittel des Monats steht der Kugelsternhaufen Messier 5 vier Grad südlich.
Die Plejaden (Messier 45) bezeichnen den bekanntesten offenen Sternhaufen. Er befindet sich im Sternbild Stier, nahe der Ekliptik, also demjenigen Streifen am Himmel, durch den sich die Planeten des Sonnensystems bewegen. Es verwundert daher kaum, dass kurzperiodische Kometen – die sich aufgrund ihres Ursprungs im flachen Kuipergürtel ebenfalls in der Ekliptik tummeln – von Zeit zu Zeit dem Siebengestirn einen kurzen Besuch abstatten (siehe »Rendezvous mit dem Siebengestirn«).
In diesem Monat ist es 240P/NEAT, der in die Nähe der Plejaden kommt und nördlich von ihnen seine Bahn zieht. Die engste Begegnung mit dem offenen Sternhaufen im Sternbild Stier erleben wir um den 10. Februar herum; dann beträgt der Abstand nur ein Grad (siehe »Himmelspfad des Kometen 240P«). Der Komet 240P verliert danach an Helligkeit und wird zum Monatsende schwächer als 13 mag. Einen Vorteil hat dieses Ereignis: Diese Region steht hoch am Abendhimmel und befindet sich in prominenter Nachbarschaft zu vielen spektakulären Himmelsobjekten.
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