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News: Britische Forscher fordern Impfung gegen Maul- und Klauenseuche

Ein Ausschuss der britischen Royal Society fordert eine Impfung gegen Maul- und Klauenseuche (MKS), falls es zu einem erneuten Ausbruch der Tierseuche kommen sollte. Bisher werden in Europa Tierherden gekeult, wenn sie bereits mit dem Virus infiziert sind oder bei ihnen eine Infektion droht. Die Wissenschaftler betonen, dass derartige Massenschlachtungen bei einer akuten Epidemie wie im vergangenen Jahr nach wie vor notwendig sind, allerdings ließen sich damit weitere Infektionen nicht genügend verhindern. Daher müsste auch geimpft werden. Präventive Impfaktionen lehnt der Ausschuss allerdings ab.

Gegen das MKS-Virus, das Paarhufer wie Schweine, Rinder, Schafe und Ziegen befällt, existiert seit längerem ein Impfstoff. Sein Einsatz wurde jedoch in der EU 1991 verboten, da die behandelten Tiere das Virus weiterhin übertragen können. Außerdem lassen sich die geimpften Tiere von infizierten nicht mehr unterscheiden. Daher haben viele Länder, wie auch die USA, ein Importverbot für Fleisch aus Ländern mit MKS-Prophylaxe verhängt.

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