Direkt zum Inhalt

News: BSE-Fall löst Spekulation über unbekannte Übertragungswege aus

Die britischen Forscher Peter Smith vom Spongiform Encephalopathy Advisory Committee und Richard Lacey von der Leeds University warnten am 18. Juni 2001 davor, dass der Rinderwahnsinn BSE auch über bisher unbekannte Wege übertragen werden könne. Sie reagierten damit auf einen neuen BSE-Fall aus der südenglischen Grafschaft Somerset. Die betroffene Kuh war im Mai 1997 zur Welt gekommen – zehn Monate nach dem britischen Tiermehl-Fütterungsverbot. Damit liegt bereits der zweite BSE-Fall nach Verbannung des Tiermehls vor. Die Wissenschaftler befürchten, dass entweder das Fütterungsverbot unterlaufen wurde, oder dass es einen neuen, bisher unbekannten Übertragungsweg der Infektion gibt. So könnte das Kalb 1997 Nachgeburten von BSE-infizierten Rindern gefressen haben. Es sei aber auch möglich, dass der BSE-Erreger über andere Wege auf die Weide gelangen könnte.

Lesermeinung

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

  • Quellen
Ärzte Zeitung

Partnerinhalte