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News: Bundesamt untersucht Krebsraten in der Nähe von Kernkraftwerken

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will den erhöhten Krebsraten in der Umgebung von bayerischen Kernkraftwerken nachgehen. Dies ist das Ergebnis eines Arbeitstreffens von Vertretern des Bundesamtes, der atomkritischen Organisation Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW), dem Umweltinstitut München und der Gesellschaft für Strahlenschutz. Dabei hat das BfS bestätigt, dass in der Nähe von bayerischen Kernkraftwerken die Krebshäufigkeit bei Kindern um mehr als 20 Prozent erhöht ist. Die Zusammenhänge seien zwar nicht erwiesen, die Beobachtung der Kernkraftwerke werde jedoch fortgesetzt und auf alle deutschen Standorte erweitert. Zusätzlich sollen die Ursachen für das gehäufte Auftreten von Tumoren bei Kindern durch eine Fallkontrollstudie erforscht werden.

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  • Quellen
Bundesamt für Strahlenschutz
IPPNW

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