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Drogenkonsum: Cannabis erhöht Risiko für Psychosen

Der Konsum der Droge Cannabis verstärkt bei jungen Menschen das Risiko, in späteren Jahren psychisch zu erkranken. Das Risiko ist bei Personen besonders hoch, die bereits eine genetische Veranlagung für Psychosen haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von der Universität Maastricht und dem Max-Planck-Institut für Psychiatrie.

Cécile Henquet und ihre Kollegen hatten 2437 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 24 Jahren aus München über einen Zeitraum von vier Jahren beobachtet. Unter Berücksichtigung weiterer Einflussfaktoren, wie sozialem und wirtschaftlichem Status sowie dem Konsum von anderen Drogen, Tabak und Alkohol, zeigte sich hierbei eine mäßige Erhöhung des Psychoserisikos bei moderatem Cannabiskonsum. Der Leiter der Studie, Jim van Os, warnt daher, dass besonders Personen mit mentalen Schwächen die Droge meiden sollten.

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