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Asteroiden: Das erste Detailbild des Asteroiden Torifune

Der dichte Vorbeiflug der Raumsonde Hayabusa2 am Asteroiden Torifune am 5. Juli 2026 war ein Erfolg. Die japanische Raumfahrtbehörde JAXA stellte erste Bilder vor, die den Asteroiden als erdnussförmigen Himmelskörper erkennen lassen.
Ein Spektrogramm zeigt die Frequenzverteilung eines Signals über die Zeit. Vertikale Linien repräsentieren Frequenzbänder, während die Helligkeit die Intensität anzeigt. Die Darstellung hebt einen zentralen Bereich mit hoher Intensität hervor, umgeben von weniger intensiven Frequenzen. Das Bild dient der Analyse von akustischen oder elektromagnetischen Signalen.
Maximal etwa 450 Meter lang ist der an eine Erdnuss erinnernde Asteroid Torifune. Die japanische Sonde Hayabusa2 erkundete ihn am 5. Juli 2026 bei einem raschen Vorbeiflug.

Seit dem Jahr 2014 ist die japanische Raumsonde Hayabusa2 im All unterwegs; am 5. Juli 2026 zog sie in einem dichten und sehr raschen Vorbeiflug am Asteroiden Torifune vorbei. Das war schon der zweite Besuch von Hayabusa2 bei einem Asteroiden: In den Jahren zuvor hatte die Sonde den Asteroiden Ryugu aus der Nähe erkundet und im Dezember 2020 Gesteinsproben von ihm zur Erde transportiert. Der Vorbeiflug am maximal 450 Meter großen Asteroiden Torifune erfolgte mit fünf Kilometern pro Sekunde (18 000 Kilometern pro Stunde) rasend schnell, sodass sich die Sonde nur für rund eine Stunde in der unmittelbaren Umgebung des Himmelskörpers befand. Die dichteste Annäherung von weniger als einem Kilometer Abstand erfolgte um 11:30 Uhr MESZ.

Am 6. Juli präsentierte die japanische Raumfahrtbehörde JAXA erste Bilder des kleinen Himmelskörpers. Sie zeigen einen an eine Erdnuss erinnernden Doppelkörper aus zwei weitgehend gleich großen Gebilden. Wie bei solch kleinen Gesteinsasteroiden üblich, präsentierte sich Torifune als gerade noch von der minimalen Schwerkraft des Objekts zusammengehaltene Schutthalde aus Gesteinsbrocken und feinerem Material. Einschlagkrater ließen sich auf den ersten Blick nicht ausmachen. Torifunes Oberfläche erinnert sehr stark an die der Asteroiden Bennu, Ryugu und Itokawa, die sich auf Detailbildern ebenfalls als Schutthaufen präsentieren.

Im Lauf des Juli dürfte der größte Teil der an Bord von Hayabusa2 gespeicherten Bilder und Messdaten zur Erde übermittelt werden, danach kann die Auswertung im Einzelnen beginnen. Weitere Bilder von Torifune wird die Sonde nicht mehr aufnehmen, der kleine Himmelskörper ist jetzt bereits wieder zu einem sich am Himmel bewegenden Punkt geschrumpft.

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