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News: Des Rätsels Lösung

Antje Findeklee
Rätsel im Regenwald |

Im Juni entdeckte Troy Alexander von der Georgia Tech erstmals ein merkwürdiges Gebilde an der Unterseite einer Plane in der Nähe der Tambopata-Forschungsstation im peruanischen Amazonasgebiet. Anschließend fand er drei weitere der im Durchmesser etwa zwei Zentimeter kleinen Webstrukturen an Baumstümpfen.

Seit er letzte Woche einige Bilder seiner Funde veröffentlichte, diskutieren Experten, worum es sich handeln könnte – und wer sie schuf. Doch bislang gibt es kein Ergebnis: Die Tipps reichen von Florfliegen über die Schmetterlingsfamilien mit kunstvollen Kokons, wie beispielsweise der Zwergwickler (Bucculatricidae), bis hin zu Weberknechten. Eine endgültige Bestimmung jedoch fehlt bislang.

Im Juni hatte Troy Alexander von der Georgia Tech ein merkwürdiges Gebilde in der Nähe der Tambopata-Forschungsstation im peruanischen Amazonasgebiet entdeckt und gepostet. Ein großes Rätselraten unter Experten begann, wer diese winzigen Strukturen erbaute. Eine Expedition von Wissenschaftlern um Phil Torres liefert nun die Lösung: Bei den winzigen Seidentürmen mit Seidengartenzaun handelt es sich um Eikokons von Spinnen, berichtet Nadia Drake von Wired Science, die bei der Expedition dabei war. Denn gerade kurz bevor die Forscher die Heimreise antraten wollten, ohne wirklich schlauer zu sein, schlüpften aus zwei mitgenommenen Gebilden winzige Jungspinnen. Bemerkenswert und höchst ungewöhnlich: Jeder Turm enthält nur ein Ei. Um welche Spinnenart es sich handelt, ist noch nicht geklärt.

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