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Welterbe: Die endgültige Heimkehr des Axum-Obelisken

Nach fast siebzig Jahren im unfreiwilligen Exil in Rom kehrt der Axum-Obelisk im April nach Äthiopien zurück, wo er ursprünglich vor 1700 Jahren errichtet wurde.

Dies gab heute die für das Welterbe der Menschheit zuständige UNESCO bekannt. Die Organisation kümmert sich dabei um die Leitung und Durchführung des Projekts, während die Bezahlung von Italien gewährleistet wird. Dies ist eine späte Wiedergutmachung der italienischen Regierung für die widerrechtliche Aneignung der Säule durch das Mussolini-Regime, das vor dem Zweiten Weltkrieg Kolonialmacht in Äthiopien war.

Für den Rücktransport müssen einige logistische Hürden überwunden werden, da die Säule 160 Tonnen wiegt und 26 Meter lang ist. Daher wird sie in drei Teile zerschnitten und an ihrem Aufstellungsort wieder zusammengefügt.

Der Obelisk aus Trachytgestein stammte ursprünglich aus der alten äthiopischen Stadt Axum nördlich der heutigen Landeshauptstadt Addis Abeba und diente als überdimensionaler Grabstein. Der Ruinenort, der eines der bedeutendsten Touristenziele des Landes ist, erlebte seine Blütezeit 400 bis 200 vor Christus und war später Krönungsort der äthiopischen Kaiser.

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