Direkt zum Inhalt

News: Ein kleiner Kopf erhöht das Alzheimerrisiko

Menschen mit einem geringen Kopfumfang und einem veränderten Apolipoprotein (ApoEe4) haben ein 14-mal höheres Risiko für die Alzheimer-Krankheit als Menschen ohne diese Kombination. Dies stellten Wissenschaftler der University of South Florida in einer dreijährigen Studie mit 1869 Amerikanern japanischer Abstammung fest. Das Ergebnis bekräftigt die Theorie, nach der eine große "Gehirnzellenreserve" gegen Alzheimer-Krankheit schützt.

Danach treten die klinischen Symptome der Krankheit auf, wenn der Verlust von Gehirnzellen eine kritische Grenze überschritten hat, sodass die restlichen Zellen die normalen kognitiven Fähigkeiten nicht aufrecht erhalten können. Das Messen des Kopfumfangs ist eine der Methoden, um die Gehirnzellenreserve zu bestimmen. Auch eine Mutation des Gens für ApoEe4 erhöht das Risiko für die Alzheimer-Krankheit, führt aber nicht zwingend zum Ausbruch.

Lesermeinung

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

  • Quellen
Neurology 57: 1453–1460 (2001)

Partnerinhalte