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Nanotechnologie: Eindimensionales Wasser in Nanoröhren

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Wassermoleküle in Nanoröhre

Ein internationales Forscherteam um Alexander Kolesnikow vom Argonne National Laboratory schuf "eindimensionales" Wasser. Dazu ließen es die Wissenschaftler in Nanoröhren aus Kohlenstoff eindringen, die oben und unten offen waren. Selbst bei Temperaturen weit unterhalb des Gefrierpunkts blieb das so eingeschlossene Wasser noch flüssig, wie Streuexperimente mit Neutronen zeigten.

Die Forscher führen das auf eine Schwächung der Wasserstoffbrückenbindung zwischen den einzelnen H2O-Molekülen zurück. Um die eindimensionale Kette aus Wassermolekülen bildete sich gleichzeitig eine monomolekulare Eisschicht. Nach Ansicht von Kolesnikow könnten diese Untersuchungen beispielsweise helfen zu verstehen, wie Pflanzen Wasser aus Wurzeln in die Baumkronen pumpen.

23.06.2004

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum - Die Woche, 23.06.2004

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