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News: Eine Umgebung zum Lernen

Zur optimalen Nutzung der neuen Möglichkeiten multimedialer Techniken für Studium, Lehre und Weiterbildung wird an der TU Braunschweig ein System von aufeinander abgestimmten Modulen etabliert, das langfristig allen Einrichtungen dieser Hochschule nutzen soll. Der Grundgedanke besteht darin, neben der technischen Weiterentwicklung von Multimedia und Telematik, auch für die systematische Erprobung und Erforschung im Kontext von Bildung und Ausbildung zu sorgen.
Die unter pädagogischer und didaktischer Mitarbeit von Wissenschaftlern der TU Braunschweig entwickelte Lehr/Lernumgebung To/oL (Tool für online/offline-Lernen) bietet eine plattform- und medienübergreifend einheitliche, einfach zu erlernende Bedienoberfläche. To/oL erlaubt die übersichtliche Präsentation von Text, Grafik, Video und Animationen und kann dazu verwendet werden, sowohl online über das Internet Wissen zu präsentieren, als auch den offline-Zugriff beispielsweise auf eine CD-ROM zu ermöglichen.

Zur schnellen und kostengünstigen Entwicklung multimedialer Lernprogramme im Chip-Entwurf wird ein universelles Referenzmodell vorgestellt mit angemessener Navigationskontrolle, Inhaltssteuerung, Vorgaben zu Bild, Ton und Schrift sowie Hinweisen zur Evaluation. Damit konnte zum Beispiel in einem technischen Institut ein multimediales Lernprogramm über einen vollständigen Chip-Entwurf in drei Monaten entwickelt werden.

Das modulare Konferenzsystem MACS (Modular Advanced Collaboration System) unterstützt synchrones Tele-Lernen bzw. Tele-Arbeiten. Lehrende und Lernende können in einer Gruppe zusammenarbeiten. MACS ist plattformunabhängig und bietet eine Reihe von Basiswerkzeugen an, zum Beispiel ein fortgeschrittenes Whiteboard und Konferenzkontrollmechanismen. Es wurde sehr großer Wert auf intuitive Bedienbarkeit gelegt. Wer sich überzeugen möchte, kann auf entsprechende Demos aus dem Internet laden (Downloadings) oder sich auf der CeBIT 1999, Halle 16, Stand B46, weiter informieren.

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