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Swarm

Erdmagnetfeld wird nicht überall schwächer

Das ESA-Satellitentrio Swarm liefert erste hoch aufgelöste Ergebnisse zum Erdmagnetfeld.
Die drei Satelliten der Swarm-Konstellation (künstlerische Darstellung)

Messungen der ESA-Satellitenmission Swarm im Lauf der vergangenen sechs Monate zeigen die weiter gehende Schwächung des Erdmagnetfelds, insbesondere über der westlichen Hemisphäre. Die Daten offenbaren aber auch, dass sich das Erdmagnetfeld mancherorts verstärkt, etwa im südlichen Indischen Ozean. Außerdem wanderte der magnetische Nordpol weiter in Richtung Sibirien.

Veränderungen des Erdmagnetfelds
Veränderungen des Erdmagnetfelds | Nicht überall schwächt sich das Erdmagnetfeld ab: Im südlichen Indischen Ozean beispielsweise hat die Feldstärke zugenommen.

Die Swarm-Mission war erst im November 2013 gestartet, dies sind die ersten hoch aufgelösten Ergebnisse. Das Erdmagnetfeld schützt unseren Planeten vor kosmischer Strahlung und geladenen Teilchen. Die beobachtete Schwächung geht einer Umpolung des Erdmagnetfelds voraus, die in etwa alle 500 000 Jahre geschieht – und damit wäre es wieder an Zeit.

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