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News: Erneut Probleme bei Weltraum-Außenarbeiten an ISS

Technische Probleme haben auf der Internationalen Raumstation zum zweiten Mal innerhalb von zehn Tagen Außenarbeiten im Weltall verzögert. Die russischen Kosmonauten Waleri Korsun und Sergej Treschtschew öffneten am Montag eine halbe Stunde später als geplant die Ausstiegsluken. Zuvor musste ein Druckausgleichventil in der Schleuse, das im automatischen Betrieb undicht war, von Hand geschlossen werden.

Nach dem Anbringen von zusätzlichen Sicherungshaken für die Raumfahrtanzüge an der ISS-Außenwand, der Montage wissenschaftlicher Geräte sowie einer Antenne für den Amateurfunk kehrten die Russen nach fünf Stunden im All wieder wohlbehalten in die Raumstation zurück. Das teilte die Flugleitzentrale bei Moskau nach Angaben der Agentur Itar-Tass mit. Zu keiner Zeit habe eine Gefahr für die Raumfahrer bestanden, hieß es.

Beim letzten Ausstieg der ISS-Crew Mitte August hatte es stundenlange Verzögerungen wegen eines Problems mit der Sauerstoffversorgung der Raumanzüge gegeben. Die beiden russischen Kosmonauten mit der US-Astronautin Peggy Whitson sollen als fünfte Langzeitbesatzung an Bord der ISS voraussichtlich bis zum November in einer Umlaufbahn 400 Kilometer über der Erde Forschungsarbeiten durchführen und den Aufbau der Station fortsetzen.

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