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News: EU-Bevölkerung im Jahr 2001 um 0,4 Prozent gewachsen

Die Zahl der EU-Bürger ist im Jahr 2001 auf 379,6 Millionen gestiegen, das sind 1 560 000 Menschen mehr als im Jahr zuvor. Der Anstieg um 0,4 Prozent geht zu drei Vierteln auf Einwanderer zurück, nur ein Viertel beruht auf natürlichem Bevölkerungswachstum. Seit 1989 übersteigt die Zuwanderung den Zuwachs durch Geburten. Zum weltweiten Bevölkerungswachstum tragen die EU-Länder mit zwei Prozent bei, während Indien ein Fünftel davon deckt.

Den größten Bevölkerungsanstieg verzeichnet Irland (1,5 Prozent), gefolgt von Luxemburg (1,1 Prozent), während die Werte in Deutschland und Österreich mit jeweils 0,2 Prozent am niedrigsten lagen. Der höchste natürliche Zuwachs trat in Irland auf, den zweiten Platz belegt Frankreich. In Deutschland, Schweden und Griechenland sind die Raten hingegen negativ, hier nimmt die Bevölkerung nur aufgrund von Einwanderung noch zu.

Die Zuwanderungsraten in Deutschland liegen mit 3,2 pro tausend Einwohner genau im Durchschnitt für die gesamte EU. Die niedrigsten Raten weisen Frankreich (1,0) und Finnland (1,2) auf, den höchsten Einwanderungszuwachs verzeichnen Irland, Luxemburg und Portugal.

Die Lebenserwartung in den EU-Ländern beträgt durchschnittlich 81,4 Jahre für Frauen und 75,3 Jahre für Männer. Am ältesten werden Frauen in Frankreich (83,0) und Männer in Schweden (77,5). Die niedrigste Lebenserwartung weisen die Iren auf.

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  • Quellen
Eurostat

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