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News: Fehlendes Protein führt zu Unfruchtbarkeit

Ob der Wunsch nach einem Kind erfüllt wird oder nicht, könnte einer neuen Studie zufolge an einem Protein liegen. Wie Forscher der Universität von Illinois bei Versuchen mit Mäusen beobachten konnten, muss im Uterus das Schlüsselprotein C/EBPb vorhanden sein, damit der Embryo überhaupt die ersten Tage überleben kann.

C/EBPb wird durch die Hormone Östrogen und Progesteron reguliert und ist auch als CCAAT/Enhancer Binding Protein beta bekannt. Bei Mäusen wird es unter normalen Umständen im Uterus innerhalb der kritischen ersten vier Tage nach einer Embryo- Implantation in großen Mengen ausgeschüttet – also genau in dem Zeitraum, in dem sich die Stromalzellen des Uterus in Dezidualzellen umwandeln und so die Versorgungsgrundlagen für den Nachwuchs geschaffen werden. Für diesen Prozess ist C/EBPb extrem wichtig, so Teamleiter Milan Bagchi, der seine Entdeckung an Mäusen durchaus für auf den Menschen übertragbar hält. Schließlich existiere dieses Protein auch bei Frauen.
19.01.2006

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum - Die Woche, 19.01.2006

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