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News: Forschungszentrum Jülich nimmt neuen Höchstleistungsrechner in Betrieb

Das Forschungszentrum Jülich hat gestern einen neuen Supercomputer in Betrieb genommen, der mit fast neun Billionen Rechenoperationen pro Sekunde nach eigenen Angaben Europas derzeit schnellster Superrechner ist. Auch den weltweiten Vergleich muss der Computer nicht scheuen: Unter den zivilen Großrechnern nimmt er Platz 6 ein.

Der neue IBM-Rechner besteht aus 41 Rechnerknoten mit insgesamt 5,2 Terabyte Arbeitsspeicher und 1312 Prozessoren. Ein schnelles Netzwerk – genannt High Performance Switch – verbindet die 41 Knoten zu einem einheitlichen Gesamtsystem mit der Rechenleistung von annähernd neun Teraflops.

Die Hälfte der Rechenkapazität des neuen Supercomputers nutzen Wissenschaftler des Forschungszentrums und der Industrie, die andere Hälfte wird bundesweit durch das John von Neumann-Institut für Computing (NIC) für Projekte aus Wissenschaft und Forschung vergeben.

Das NIC wurde 1998 vom Forschungszentrum Jülich und von der Stiftung Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY) gegründet. Derzeit gibt es etwa 100 Projekte an Universitäten und Forschungseinrichtungen in Deutschland, die die Supercomputer in Jülich nutzen. Betrieben werden die Supercomputer samt der erforderlichen Infrastruktur wie Software, Datenspeicher und Netzwerke vom Jülicher Zentralinstitut für Angewandte Mathematik (ZAM).

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