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Kometensonde Rosetta: Geben Sie dem Landeplatz von Philae einen Namen!

So soll Philae landen

Bislang heißt er nur "J", der Landeplatz von Philae, der Tochtersonde von Europas Kometenmission Rosetta, die am 12. November 2014 auf dem Kern des Kometen 67P landen soll. Aber "J" ist nicht gerade ein eingängiger Name, wie es die beteiligten Wissenschaftler und Raumfahrtbehörden fanden. Sie bieten nun jedermann die Möglichkeit, bis zum 22. Oktober 2014, 23:59 Uhr MESZ, einen Namensvorschlag für den Landeplatz einzureichen. Die Regeln sind einfach: Es darf jeder Name vorgeschlagen werden, nur nicht von Personen. Zudem muss eine kurze Begründung von bis zu 200 Wörtern Länge beigefügt sein, warum "J" ab sofort wie vorgeschlagen heißen soll.

Der Landeplatz "J" auf dem Kometen Tschurjumow-Gerasimenko
Der Landeplatz "J" auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko | Dies ist das bislang schärfste veröffentlichte Bild des Landeplatzes "J" auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko. Die kleinsten auf diesem Bild erkennbaren Details sind etwa einen halben Meter groß. Am 12. November 2014 soll in dem rot eingerandeten Bereich die Landesonde Philae aufsetzen.

Der von Mitgliedern des "Philae Steering Committee" ausgewählte Name wird dann am 3. November 2014 von der ESA und den beteiligten nationalen Raumfahrtbehörden DLR, CNES und ASI über die Rosetta-Website und die Social-Media-Kanäle veröffentlicht. Der Gewinner erhält die Einladung, persönlich die Landung von Philae im European Space Operations Centre (ESOC in Darmstadt zu verfolgen. Hier finden Sie die Regeln für den Wettbewerb. Sie können Ihre Vorschläge sowohl bei der ESA als auch beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einreichen. Alle Vorschläge werden zusammengeführt und daraus der Gewinner bestimmt.

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