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Sommerloch heute: "Geld macht glücklich" ist eine Illusion

Geld
Während die meisten Menschen glauben, ein hohes Einkommen würde sie glücklicher machen, haben amerikanische Forscher jetzt herausgefunden, dass die Verbindung zwischen Geld und Glück häufig völlig überschätzt wird und eher eine Illusion ist.

Die Wissenschaftler von der Universität Princeton, darunter der Ökonom Alan Krueger und der Psychologe und Nobelpreisträger Daniel Kahneman, führten gemeinsam mit Kollegen eine Studie durch,
Auch die Wissenschaft kennt ein Sommerloch. Mehr und mehr fluten dann Ergebnisse die Medien, die sonst kaum den Weg in die Berichterstattung finden. Mit der Reihe "Sommerloch heute" möchten wir Ihnen eine Auswahl präsentieren.
bei der die Teilnehmenden eine Einschätzung ihres persönlichen Glücksstatus und den anderer Personen mit unterschiedlichen Einkommensverhältnissen abgeben mussten. Der Auswertung zufolge zeichnete sich dabei eine deutliche Tendenz ab, den Einfluss der Einnahmen auf das individuelle Wohlbefinden zu überschätzen.

Auch wenn bessere materielle Verhältnisse eigentlich als Maßstab für gehobene Lebensqualität gelten, zeigten nähere Untersuchungen, dass dieser Zusammenhang längst nicht so signifikant wie angenommen ist und Menschen mit höherem Kontostand ihr Geld nicht zwangläufig für vergnügliche Aktivitäten ausgeben. Zwar seien sie relativ zufrieden mit ihrem Leben, aber in ihren Erfahrungen von Moment zu Moment kaum glücklicher als weniger Begüterte, so das Fazit der Studie.

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