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News: Genkarte der Maus erstellt

Forscher aus England, Kanada und den USA haben eine Genkarte des Mäuse-Genoms erstellt. Damit ist es möglich, die seit kurzem vollständig bekannte DNAS-Sequenz der Maus ihren insgesamt 20 Chromosomen entsprechend zuzuordnen.

Nach Angaben der Forscher ist die Kartierung des Mäuse-Genoms auch für die Forschung am menschlichen Genom von Bedeutung, da sich die Abfolge innerhalb beider Erbinformationen über weite Teile deckt. Die Wissenschaftler hoffen daher, mit Hilfe der Mäuse-Genkarte entsprechende Rückschlüsse auf die Organisation der menschlichen Gene ziehen zu können.

Mäuse zählen in der medizinischen und pharmazeutischen Forschung als bedeutende Modelltiere, an denen vor allem mögliche genetische Ursachen für Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes oder Krebs untersucht werden.

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  • Quellen
Washington University, School of Medicine
Nature 10.1038/nature00957 (4.8.2002)

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