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Immunerkrankungen: Genvariante erhöht Risiko für Arthritis und andere Immunerkrankungen

Wissenschaftler des Nordamerikanischen Forscherkonsortiums für Rheumatoide Arthritis haben einen genetischen Marker identifiziert, dessen Vorhandensein das Risiko zu verdoppeln scheint, an rheumatischer Arthritis zu erkranken.

Den Marker, ein SNP (single nucleotide polymorphism) – also ein einziger ausgetauschter Basenbaustein – liegt in einem Gen, das an der Steuerung von T-Zellen beteiligt ist. Die Forscher entdeckten es in vergleichenden Studien bei 28 Prozent aller untersuchten Arthritis-Patienten und bei nur 17 Prozent einer gesunden Kontrollgruppe. Derselbe SNP war bereits zuvor als Marker eines erhöhten Risikos für eine Diabetes-Typ1-Erkrankung beschrieben worden. Die Wissenschaftler nehmen nun an, dass auch weitere Immunkrankheiten wie Systemischer Lupus oder die autoimmune Schildrüsenerkrankung mit dem Vorhandensein der Genvariante einhergehen.

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