Direkt zum Inhalt

Geophysik: Stärkstes Erdbeben in Dänemark seit 2012

Das kommt nicht oft vor: In Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen hat die Erde gebebt. Nennenswerte Schäden sind allerdings nicht aufgetreten.
Muscheln und Steine liegen verstreut auf einem sandigen Strand, während im Hintergrund Wellen an die Küste schlagen. Der Himmel ist bewölkt, was eine ruhige und natürliche Atmosphäre schafft.
An der dänischen Küste bleibt es normalerweise tektonisch recht ruhig. Es bebt nur selten.

Dieser Inhalt wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von Spektrum.de nicht redaktionell bearbeitet.

Unter der dänischen Hauptstadt hat die Erde gebebt. Wie auf der Seite des Seismologischen Zentrums Europa-Mittelmeer (EMSC) zu lesen war, gab es am Nachmittag ein Erdbeben der Stärke 3,9 in der Gegend rund um Kopenhagen. Das Zentrum des Bebens lag demnach 28 Kilometer südlich der Stadt.

Bei der Kopenhagener Polizei gingen laut der Nachrichtenagentur Ritzau deswegen zahlreiche Anrufe ein. Wie die schwedische Zeitung »Sydsvenskan« berichtete, war das Erdbeben auch in der südschwedischen Stadt Malmö zu spüren. »Das ist ein relativ großes Beben, sowohl nach dänischem als auch schwedischem Maßstab«, sagte der Seismologe Björn Lund von der Universität Uppsala zu »Sydsvenskan«.

Das stärkste Beben seit 2012

Auch in Odense auf der dänischen Insel Fünen, etwa 170 Kilometer westlich von Kopenhagen, soll das Beben noch zu spüren gewesen sein. Das berichtete der Rundfunksender DR. Zunächst gab es keine Angaben zu Schäden aufgrund der Erschütterungen.

Erdbeben sind in Dänemark relativ selten. Das Beben vom Mittwoch war das kräftigste in oder nahe Dänemark seit 2012. Damals wurde laut der dänischen geologischen Forschungsanstalt GEUS ein Erdbeben der Stärke 4,3 gemessen. Als es im Jahr 2008 in Schweden, etwa 65 Kilometer östlich von Kopenhagen mit einer Stärke von 4,8 bebte, war dies auch in der Gegend rund um die dänische Hauptstadt zu spüren.

Schreiben Sie uns!

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

Partnerinhalte

Bitte erlauben Sie Javascript, um die volle Funktionalität von Spektrum.de zu erhalten.