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Peru: Größte Pyramide Amerikas

Die Pyramide war womöglich hundert Meter hoch. Errichtet wurde sie vor 5200 Jahren – allerdings nicht in Ägypten, sondern im Norden Perus. Entdeckt hat sie ein Team um Peter Fuchs vom Lateinamerika-Institut der Freien Universität in Berlin.

Der bisher älteste Steinbau Amerikas stand in Sechín Bajo, 370 Kilometer nördlich von Lima. Geophysikalische Sondierungen lassen vermuten, dass es im Umfeld der Pyramide mehrere kleinere Fundamente gibt. Spätere Grabungen sollen zeigen, ob es sich dabei möglicherweise um die Überreste einer Siedlung handelt.

Nach Ansicht von Fuchs Kollegen Jürgen Golte stand die Pyramide einst im Zentrum einer Stadt. Sie war entstanden, nachdem die Menschen die Wüste entlang des nördlichen Küstenstreifens von Peru urbar gemacht hatten. Der Bau großer Anlagen zur künstlichen Bewässerung von Ackerflächen musste demnach von zentraler Stelle aus organisiert werden. Im Lauf der Zeit entstanden hierarchische Machtstrukturen – und weitere Pyramiden, die zum einen Prestigeobjekt waren und zum anderen die Verbindung zu den Göttern herstellten.

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