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Astrofotografie: Hubble zeigt Neues vom Staubscheinwerfer

Animationssequenz Lichtecho
Staubformationen um V838 Mon | Das Lichtecho der Nova von V838 Mon – von Hubble im Jahr 2002 bemerkt und erstmals festgehalten – wanderte seit den letzten Aufnahme weiter. Es beleuchtet nun Staubformationen um den 20 000 Lichtjahre entfernten, vermeintlichen Eruptiv-Veränderlichen, die so noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Das Weltraumteleskop Hubble hat weitere Aufnahmen des Lichtechos fotografiert, welches seit März 2002 nach und nach die Umgebung des Sterns V838 Mon erhellt. Das Lichtecho begann mit einem Lichtblitz des 20 000 Lichtjahre entfernten roten Riesensterns im Sternbild Einhorn. Kurzzeitig wurde dabei der Himmelskörper 10 000-mal heller als zuvor sowie rund 600 000-mal heller als unsere Sonne und war damit etwa vierzig Tage lang der lichtstärkste Stern unserer Galaxie.

Einzelbildsequenz des Lichtechos | Bildsequenz des Lichtechos von V838 Mon, aufgenommen vom Hubble-Weltraumteleskop: Die Lichtwellen des Explosionsblitzes beleuchten nach und nach weiter vom Stern entfernte Partikel.
Auf den neuen Aufnahmen sind Staubformationen in einiger Entfernung des Zentralsterns zu erkennen, die zuvor noch nicht zu beobachten waren. Bislang bleibt ungeklärt, was den offenbar nicht einmalig erfolgten Ausbruch auslöste. Die Forscher vermuteten zunächst einen Doppelstern, der zur Nova wurde, dann eine Sonderform der seltenen Eruptiv-Veränderlichen hinter V838 Mon.

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