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News: In hundert Milliarden Jahren wirkt das Universum wie eingefroren

Laut den Berechnungen von Abraham Loeb vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics sollen im Laufe der Jahrmillionen, in denen das Universum weiter expandiert, immer weniger Galaxien für uns sichtbar sein, bis in rund hundert Milliarden Jahren nur noch die rund tausend Mitglieder der lokalen Virgo-Gruppe von der Milchstraße aus zu sehen sind. Während die Galaxien langsam im Dunkel verschwinden, wird es so wirken, als ob sie in der Zeit still stehen – ihr Bild wäre für uns wie eingefroren.

Das seltsame Verhalten lässt sich laut Loeb aus Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie und den derzeit bekannten Parametern des Universums ableiten. Seit dem Urknall expandiert der Kosmos. In der Vergangenheit nahmen Forscher an, dass irgendwann aufgrund der Gravitation die Expansion stoppen und dann das Universum wieder schrumpfen würde. Jedoch verdichteten sich in den letzten Jahren die Hinweise darauf, dass ein solches Verhalten nicht zu erwarten ist, sondern die Expansion bis in alle Ewigkeit andauern wird.

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  • Quellen
Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics
Physical Review D, im Druck

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