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Infografik: Angst im Gehirn

Die Angststörung ist eine vielschichtige Erkrankung. Allen Betroffenen ist gemein, dass ihr Gehirn übertrieben auf vermeintliche Bedrohungen reagiert. Doch auch andere Denkprozesse und Hirnschaltkreise können verändert sein, wie dieser grafische Überblick zeigt.
Eine wissenschaftliche Abbildung zeigt ein anatomisches Diagramm des menschlichen Gehirns. Im Zentrum ist eine detaillierte Darstellung des Gehirns zu sehen. Um das zentrale Bild herum sind kleinere Diagramme angeordnet, die verschiedene Gehirnregionen mit farbigen Markierungen darstellen. Diese Markierungen sind mit Symbolen und Illustrationen verbunden, die auf unterschiedliche Funktionen oder Zustände hinweisen, wie z.B. ein Zahnrad im Kopfprofil, ein Schlangenmotiv und ein menschliches Gesicht. Die Abbildung veranschaulicht die funktionale Spezialisierung und mögliche Einflüsse auf das Gehirn.

Mehr als 300 Millionen Menschen leiden unter der weltweit häufigsten psychischen Erkrankung: der Angststörung. Dazu zählen gemäß Klassifikation nach ICD-11 und DSM-5 unter anderem die generalisierte Angststörung, spezifische Phobien, die soziale Phobie und die Panikstörung.

Lange war unbekannt, was dabei im Gehirn eigentlich genau passiert. Mittlerweile weiß man: Angststörungen sind keine bloße Überempfindlichkeit, sondern Ausdruck konkreter Veränderungen im zentralen Nervensystem. So kann das Gehirn der Betroffenen tatsächliche Bedrohungen nicht gut von falsch eingeschätzten unterscheiden. Es finden sich mitunter auch Veränderungen in Regionen, die wichtig für die soziale Kognition und die Reaktion auf Belohnungen sind.

Die Hirnveränderungen im Überblick

Angst im Gehirn

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  • Quellen

Akiki, T. J. et al., Nature Reviews Neuroscience 10.1038/s41583–024–00880–4, 2025

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