Infografik: Angst im Gehirn

Mehr als 300 Millionen Menschen leiden unter der weltweit häufigsten psychischen Erkrankung: der Angststörung. Dazu zählen gemäß Klassifikation nach ICD-11 und DSM-5 unter anderem die generalisierte Angststörung, spezifische Phobien, die soziale Phobie und die Panikstörung.
Lange war unbekannt, was dabei im Gehirn eigentlich genau passiert. Mittlerweile weiß man: Angststörungen sind keine bloße Überempfindlichkeit, sondern Ausdruck konkreter Veränderungen im zentralen Nervensystem. So kann das Gehirn der Betroffenen tatsächliche Bedrohungen nicht gut von falsch eingeschätzten unterscheiden. Es finden sich mitunter auch Veränderungen in Regionen, die wichtig für die soziale Kognition und die Reaktion auf Belohnungen sind.
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