Direkt zum Inhalt

"ISSpresso": Italiener schießen Espressomaschine zur Internationalen Raumstation

Wenn Italiens erste Astronautin Samantha Cristoforetti im November zur ISS startet, wird sie das Bordequipment um ein entscheidendes Instrument erweitern.
Sogar mit CremaLaden...
Sogar mit CremaLaden...
Sogar mit Crema | Dank der ISSpresso können ISS-Astronauten künftig bei einem Beutelchen Kaffee plaudern.

Den atemberaubenden Blick auf die Erde wird die ISS-Besatzung bei einem annehmbaren Kaffee genießen können. Das verspricht zumindest die italienische Kaffeefirma Lavazza, die gemeinsam mit dem Raumfahrttechnikunternehmen Argotec eine auf den Betrieb unter Schwerelosigkeit optimierte Espressomaschine entwickelt hat. Das 20 Kilogramm schwere Gerät soll im November gemeinsam mit Samantha Cristoforetti zur Raumstation starten, heißt es bei "Wired".

Einige kleinere Anpassungen gegenüber der irdischen Zubereitungs- und Darreichungsform mussten allerdings geleistet werden. So gelangt der "caffè" nicht in ein vorgewärmtes Tässchen, sondern muss mit einem Strohhalm aus einer Art Infusionsbeutel gezuzelt werden.

So funktioniert'sLaden...
So funktioniert's | Ein Kapselsystem befreit die Astronauten vom lästigen Rösten, Mahlen und Portionieren des Kaffees. Der Espresso wird aus einem Beutelchen getrunken.

Die neue Espressomaschine könnte den Grundstein für ein ISS-eigenes Eckcafé legen, heißt es in dem Bericht. Tatsächlich sind die Betreiber der Raumstation bemüht, den Astronauten möglichst großen Komfort zu verschaffen.

Wie Astronauten zehn irdische Alltagsprobleme meistern, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

25. KW 2014

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum - Die Woche, 25. KW 2014

Lesermeinung

1 Beitrag anzeigen

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

Partnervideos