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Jakob Fugger der Reiche : Kaufmann, Kupferhändler, Kapitalartist

Vor 500 Jahren starb Jakob Fugger – der düster-geniale Vorfahre moderner Konzernlenker wie Elon Musk oder Jeff Bezos. Sein Geld schmierte eine neue Welt.
Ein Porträt eines Mannes vor einem blauen Hintergrund. Der Mann trägt ein dunkles Gewand und eine braune Kopfbedeckung. Der Ausdruck ist ernst und nachdenklich. Die Maltechnik zeigt feine Details und eine realistische Darstellung. Das Bild vermittelt einen klassischen, zeitlosen Eindruck.
Um 1519 malte Albrecht Dürer den Augsburger Kaufmann auf dem Höhepunkt seiner Macht. Durch strategische Allianzen und Kredite war Jakob Fugger zum mit Abstand reichsten Mann Europas geworden.

Dienstag, der 1. April 2008, beginnt in Oranjemund an der namibischen Küste wie ein ganz normaler Tag: Hier, wo der Ozean seine Brecher im unerschütterlichen Elf-Sekunden-Takt heranrollt und der Atlantikwind das Buschwerk zum Skulpturenpark verformt, baggert der Staatsbetrieb NAMDEB im nassen Seesand nach Diamanten. Doch neben der Spur des Baggers entdeckt Chefgeologe Bob Burrell heute etwas Ungewöhnliches.

Auf einer Halde liegen unbeachtet ein paar braunrote Halbkugeln. Burrell betrachtet sie näher. Sie sind zu regelmäßig geformt, um Spiele der Natur zu sein, und zu schwer, um Eisen zu sein. Dann, nur undeutlich erkennbar durch die korrodierte Oberfläche: das hineingepunzte Bild eines Dreizacks in einem Ring. Ein Ergebnis menschlicher Arbeit, zweifellos. Burrell beginnt zu graben. Am Ende des Tages liegen vor ihm nicht nur Hunderte Metallbarren, sondern Wrackteile aller Art.

Dass der Fund etwas Großes ist, bestätigt wenig später der aus Kapstadt geholte Deutschschweizer Dieter Noli, Chefarchäologe des Southern Africa Institute of Maritime Archaeological Research. Er ist NAMDEBs Vertrauensperson und für archäologische Untersuchungen im Diamanten-Sperrgebiet zugelassen. Das Wrack, so stellt sich schließlich heraus, ist die »Bom Jesus«. Im Jahr 1533 war sie auf einer Indienreise gescheitert. Das Schwere ist reines Kupfer. Und der Dreizack weist von der Südspitze Afrikas ins süddeutsche Augsburg – ins Augsburg der Fugger.

Der Dreizack ist eine furchtbare Waffe: Was er aufspießt, lässt er nicht mehr los.

Barchent war die Eintrittskarte ins große Geschäft

Im Jahr, als die »Bom Jesus« Schiffbruch erlitt, hatten diese ihre ursprünglich einmal recht bescheidenen Anfänge weit hinter sich gelassen. Der Urgroßvater von Jakob Fugger dem Reichen, jenem Mann also, der die Familiendynastie auf ihren Höhepunkt an Macht und Einfluss führte, war noch ein einfacher Dorfweber im südlich von Augsburg gelegenen Lechfeld. Sein Sohn, der ebenfalls den Namen Hans trug, ließ die väterliche Werkstatt hinter sich, zog nach Augsburg und erheiratete dort die Handwerkslizenz als Weber. Das Geschäft erlebte seinen ersten Boom im aufkommenden Handel mit Barchent – einem Mischgewebe aus dem heimischen Leinen und der über Venedig aus der Levante importierten Baumwolle. Es war billiger als Wolltuch und angenehmer zu tragen.

Die Fugger expandierten, indem sie als »Verleger« auftraten: Sie streckten Heimwebern die Rohstoffe vor, nahmen ihnen die fertigen Erzeugnisse zu Festpreisen ab und organisierten zugleich den Vertrieb auf den europäischen Märkten. Hans avancierte zum Ratsherrn und zog aus dem Handwerkerviertel in ein Haus an der Reichsstraße, das der Dreizack als Handelszeichen schmückte.

Hans’ Sohn Jakob, genannt der Ältere, der spätere Vater Jakobs des Reichen, lernte das Goldschmiedehandwerk und heiratete Barbara, Tochter des Münzmeisters Bäsinger. Diese brachte Kontakte und Know-how in der Metallurgie ins Familienunternehmen ein. Das zündete den Turbo für die fuggersche globale Expansion, wie eine neue Arbeit von Jan-Torben Breßgott von der Universität Hildesheim zeigt. Als Jakob der Ältere 1469 starb, zählten die Fugger zu den reichsten Augsburger Familien.

Nach Augsburger Recht behielt die Witwe die Zügel in der Hand, beteiligte aber ihre Söhne. Ihr jüngster noch lebender Sohn Jakob, geboren 1459, war eigentlich für ein Klerikeramt vorgesehen. Doch vier Jahre nach dem Tod des Vaters wurde umentschieden: Man brauchte ihn jetzt im Familienbetrieb und schickte den gerade 14-Jährigen nach Venedig, wo er den Beruf des Kaufmanns erlernen sollte.

In der Goldenen Schreibstube | Jakob Fugger (stehend) mit seinem Buchhalter Matthäus Schwarz. Ihren Erfolg verdankten die Fugger auch einer kaufmännischen Innovation aus Italien: der doppelten Buchführung. Sie gab einen präzisen Überblick über Vermögen und Außenstände. Schwarz gilt als Meister seiner Kunst.

Der jüngste der drei Fuggerbrüder beweist sein Talent

13 Jahre lang blieb Jakob im Fondaco dei Tedeschi, dem »Lagerhaus der Deutschen«, wie die Niederlassung deutscher Händler in der Lagunenstadt hieß. Im wirtschaftlich avancierten Italien lernte er den Metallhandel und das Bankwesen gründlich kennen. Nach Augsburg zurückgekehrt, arbeitete er im Familienunternehmen weiter. Offiziell stand der Firma noch immer die Mutter vor, erst nach ihrem Tod im Jahr 1497 ging das Unternehmen auf ihre drei noch lebenden Söhne über. Als eigentlicher Motor und Ideengeber hatte sich unterdessen längst der jüngste der drei herauskristallisiert. In Jakob erkannten die beiden älteren, Ulrich und Georg, die entscheidenden Faktoren für wirtschaftlichen Erfolg: strategisches Denken, ein klares Urteil über Menschen und eine grenzenlose Hingabe an das Geschäft. 

Aus der Goldenen Schreibstube, dem noblen Hauptquartier der Fugger am Augsburger Rindermarkt, sollte er den entstehenden Konzern zur Weltgeltung führen. Zunächst aber beschränkte sich das Kerngeschäft des frisch aus Venedig Zurückgekehrten auf den Handel entlang der Route Augsburg – Innsbruck – Venedig – Rom.

Fugger erkannte, dass die Neuzeit aus unedlen Metallen geschmiedet wurde: Eisen, Blei und vor allem Kupfer

Die entscheidende Wende weg vom väterlichen Textilgeschäft brachte der Kontakt zum stets klammen Landesherrn von Tirol, Sigmund dem Münzreichen. Jakob spann ihn in ein Dreiecksgeschäft ein, bei dem bald der Augsburger alle Fäden in der Hand hielt: Sigmund, alleiniger Eigentümer der Tiroler Bergbaurechte, führte ein leichtfertiges Leben und war auf fremdes Geld angewiesen – Geld, das ihm Jakob bereitwillig als Kredit zur Verfügung stellte. Im Gegenzug erhielt er von Sigmund das Recht, die Silber- und Kupferressourcen in Tirol zu günstigen Konditionen zu vermarkten. Dadurch machte sich der Kredit an den Landesherrn bezahlt, ohne dass jemand gegen das christliche Zinsverbot verstoßen hätte. 

Raffinierter noch aber war Jakobs Umgang mit den Gebühren, die eigentlich dem Herzog zugestanden hätten. Statt sie an den verschwenderischen Herrscher auszuzahlen, bediente er damit direkt dessen andere Gläubiger – hohe Würdenträger und ausländische Fürsten. Eine verlässliche Geldquelle zu sein, stabilisierte Jakobs eigene Machtstellung im Land. 

In der neuen Welt verdient man an Kupfer

Der junge Fugger erkannte, dass die Neuzeit vor allem aus unedlen Metallen von industriellem Wert wie Eisen, Blei und vor allem Kupfer geschmiedet wurde. Zielbewusst arbeitete er auf Monopolstellungen im Bergbau hin. Binnen weniger Jahre bildete fuggersches Kupfer das »Scharnier« für die aufkommende globale Wirtschaft, als Tauschmittel im afrikanischen Sklavenhandel und für den Handel mit Indiens Gewürzen.

Dazu flossen die Mittel der Augsburger in strategische Allianzen, mit dem Ziel, dem Familienunternehmen noch mehr Expertise und Marktmacht zu verschaffen. So etwa in das Bündnis mit Johann Thurzo, der als Türöffner für die reichen oberungarischen Kupferbergwerke fungierte. Ein 1495 gegründetes Joint Venture der Fugger mit Thurzo eröffnete der Familie einen Zugriff auf die Minen und auf Thurzos Montan-Know-how. Zugleich wurde das Ausmaß der Zusammenarbeit verschleiert. Man wollte Befürchtungen vorbeugen, die Allianz Thurzos mit dem potenten Augsburger Geldgeber diene vor allem zur Schaffung eines Monopols. Befürchtungen, die natürlich vollauf berechtigt waren.

Silberbergbau in Sachsen | Die Tafel des 1521 aufgestellten Bergaltars in Annaberg (Sachsen) illustriert den Prozess der Silbergewinnung. Der Handel mit dem Edelmetall war für die Fugger der Einstieg ins noch lukrativere Kupfergeschäft.

Zahlreiche weitere Bergwerke folgten, wobei die Fugger praktisch nie das Eigentum an den Gruben erwarben, sondern immer als Investoren und Händler auftraten, das Erz zu günstigen Konditionen abnahmen und dann über ihr ausgedehntes Netzwerk von Niederlassungen, den Faktoreien, in ganz Europa vertrieben. Um die Wende zum 16. Jahrhundert konnte Jakob sein Kupfer in nahezu beliebiger Menge liefern. Ein beträchtlicher Teil davon ging von Antwerpen aus auf den Schiffen fremder Kaufleute an die portugiesische Krone, die ab 1495 den Überseehandel nach Indien und später nach Amerika kontrollierte. Als Hauptlieferant von König João III. diktierte Jakob der Immer-reicher-Werdende auch hier alsbald die Preise.

Noch Jahrzehnte später trug dieses Geschäftsmodell: Es war Kupfer aus dieser Handelsbeziehung, das in Form von Halbkugeln gegossen und mit dem fuggerschen Dreizack-Logo versehen, an Bord der »Bom Jesus« vor der südwestafrikanischen Küste versank.

Kredite bringen Einfluss – und noch mehr Kredite

Neben dem Warengeschäft machte Jakob das Bankwesen zum nächsten Pfeiler seines Unternehmens und setzte instinktsicher auf das aufstrebende Herrschergeschlecht der Habsburger. Im Verlauf seines Lebens wirtschafteten drei Kaiser und vier Päpste mit fuggerschem Geld. 

Dank ihrer Kredite konnte sich Maximilian I. beispielsweise im Jahr 1490 die Herrschaft über Tirol sichern und Sigmunds hinterlassene Schulden tilgen. Umgekehrt war Jakob interessiert an habsburgischen Ländereien in Vorderösterreich und kaufte mehrfach Herrschaften in Schwaben. Maximilian, 1508 endlich zum Kaiser proklamiert, erhob seinen Bankier daraufhin 1514 in den Grafenstand, eine Standeserhöhung ohne Präzedenzfall und Zeichen der Machtstellung, die sich Jakob erarbeitet hatte, der nach dem Tod des letzten Bruders 1510 die Firma allein führte. 

Als sich nach Maximilians Tod 1519 dessen Enkel Karl um die Kaiserwürde bewarb, finanzierte Jakob einen gigantischen sechsstelligen Betrag an Wahlgeldern, also Bestechungsgeldern, für die Kurfürsten. Er hatte keine Alternative, denn ein Machtverlust der Habsburger hätte seine Kredite ins Risiko gestellt.

Die Abhängigkeit könnte demnach eine gegenseitige gewesen sein: »War Jakob Fugger der Kaisermacher oder war das Geschlecht Habsburg der Fuggermacher?«, fragt Breßgott in seiner Arbeit über den Aufstieg der Augsburger Kaufmannsfamilie. Eine eindeutige Antwort darauf lässt sich nicht geben.

Gleichviel: In einer Welt voll Protektionismus verschaffte dieses Bündnis den Fuggern einen bis dahin unerreichten Manövrierraum. Kaiser Karl bezahlte seine Schulden, indem er den Fuggern die spanischen Quecksilberminen verpachtete. Das dort gewonnene Erz war unentbehrlich für die Silberverhüttung in den neu eroberten Minen im bolivianischen Potosí.

Riskanter Seeweg nach Indien | Die Fugger scheuten das unkalkulierbare Risiko des Überseehandels, verdienten aber trotzdem kräftig daran mit. Schiffsunglücke wie das der »Bom Jesus« (links unten) vernichteten auf einen Schlag gewaltige Geldbeträge.

Ein unternehmerischer Schachgroßmeister

Sogar die Kirche band Jakob in seine Allianzen ein. Schon sein früh verstorbener Bruder Marx hatte als Sekretär an der römischen Kurie für gute Kontakte gesorgt. Über all die Jahre hatten die Fugger als Geldkuriere für den Vatikan fungiert. Nun stiegen sie auch in die Finanzierung des Ablasshandels ein, also in das Geschäft mit den Zertifikaten, die ihrem Erwerber einen Platz im Paradies versprachen und so umstritten waren, dass sie die deutsche Reformation auslösten. Bischöfe, die sich daran beteiligen wollten, mussten Lizenzen erwerben und im Gegenzug Tantiemen an die Kurie abführen. Die Fugger streckten dem Erzbischof von Mainz diese und weitere Gelder vor. Als der Erzbischof seinen Kredit nicht mehr zurückzahlen konnte, griffen sie die Zahlungen der Gläubigen direkt ab.

Jakob Fuggers unternehmerische Strategie erinnert an die eines Schachgroßmeisters: Besonnen kalkulierte er seine Risiken und richtete sich vom Handel über den Bergbau zum Banking immer auf den Gewinn strategischer Monopole und Allianzen aus. Im Gegensatz zu seinen Augsburger Konkurrenten, den Welsern, die als Konquistadoren auftraten, mit eigener Flotte in den Atlantik- und Sklavenhandel einstiegen und unter anderem daran zugrunde gingen, mied Fugger die größten Wagnisse und überließ die Weitergabe auf die Weltmärkte anderen europäischen Händlern.

Lieber konzentrierte er sich darauf, direkt in die Produktionskette einzusteigen, um diese anschließend so weit als möglich unter seine Kontrolle zu bringen. Fugger hatte verstanden, dass Adel und Klerus nur zu gern bereit waren, ihm die dafür nötigen Rechte und Privilegien einzuräumen, sofern er ihre schier unersättliche Nachfrage nach Liquidität bediente.

Hochzeit mit Sybilla Artzt | Fuggers Ehe mit der Augsburgerin war aus strategischen Gründen geschlossen worden und stand offenbar unter keinem guten Stern. Das Gemälde wird dem Augsburger Maler Hans Burgkmaier dem Älteren (oder seinem Vater) zugeschrieben.

Eine gescheiterte Familiengründung

Im Zeitalter der ersten Massenmedien setzte Jakob Fugger geschickt auf deren Verbreitungskraft, um die richtigen Geschichten über sich und seine Unternehmungen erzählen zu lassen. Die Fugger stifteten die möglicherweise erste Sozialsiedlung der Welt, die Fuggerei, die zwischen einem und zwei Prozent der Stadtbevölkerung beherbergte. Zur Repräsentation diente auch eine pompöse Grablege, zu der Albrecht Dürer Entwürfe beisteuerte. Sie gilt als erstes Renaissancebauwerk Deutschlands. Etwa 1519 malte Dürer das repräsentativste Porträt des Reichen mit seiner golddurchwirkten Kappe.

Konnte Jakob der Reiche seinen Reichtum genießen? Der Privatmensch tritt in der historischen Überlieferung hinter dem Monument des Unternehmers zurück. Auch seine Ehe war wie so viele Fugger-Ehen eine strategische: Jakob heiratete Sibylla Artzt, die Tochter einer Augsburger Patrizierfamilie. Sibylla spielte eine wichtige Rolle für die gesellschaftliche und politische Verankerung der Fugger in der Stadt. Doch die Ehe blieb kinderlos. Das Familienunternehmen und -vermögen vermachte Jakob notgedrungen seinem Neffen Anton. Es zeigte sich, wie entfremdet das Paar gewesen sein muss: Nur sieben Wochen nach dem Ableben ihres streng katholischen Ehemannes wandte sich Sibylla der Reformation zu und heiratete den gleichfalls evangelisch gesinnten Patrizier Konrad Rehlinger.

Die Fugger expandieren und wechseln das Geschäft

Als Jakob Fugger der Reiche am 30. Dezember 1525 im Alter von 66 Jahren starb, stand sein Unternehmen auf dem Höhepunkt seiner wirtschaftlichen und politischen Macht. Neffe Anton Fugger führte es weiter und expandierte sogar noch etwa 20 Jahre lang. Dann setzte jedoch ein Niedergang ein, der sich in den folgenden Jahrzehnten beschleunigte. Die Weltwirtschaft geriet in die Krise, Staatsbankrotte folgten, was das Kreditgeschäft massiv erschwerte. Die Montanindustrie hatte ihre technischen Potenziale ausgereizt, und die Ausbeute an den Fundstätten sank. 1546 zogen sich die Habsburger aus den oberungarischen Berg- und Hüttenwerken zurück. Etwa zur selben Zeit geriet auch ihr Quecksilbermonopol in Bedrängnis. Aber obwohl dem Unternehmen Geschäft für Geschäft unter den Händen zerrann, erfanden sich die Fugger neu: Sie investierten massiv in Grundbesitz, der bis heute das wirtschaftliche Rückgrat der Augsburger Familienfirma bildet.

Wie reich Jakob der Reiche am Ende seines Lebens wirklich war, darüber gehen die Ansichten weit auseinander. Die Bilanz des Unternehmens verzeichnet für sein Sterbejahr einen Überschuss von gut 2,1 Millionen Gulden, davon gehörten Jakob etwas mehr als 800 000. Das war weit mehr, als jeder andere seiner Zeit, die berühmten Medici inbegriffen, sein Eigen nannte. Alle Versuche, diesen Betrag in moderne Verhältnisse umzurechnen, sind letztlich zum Scheitern verurteilt. Zumal Jakobs eigentliches Kapital – sein Netzwerk als Finanzier der Mächtigsten – mit Geld nicht zu bezahlen war. Nicht einmal mit dem der Fugger.

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  • Quellen
Breßgott, J., Hildesheimer Historische Nachwuchsforschungen 10.18442/hhn-2, 2023
Häberlein, M., Die Fugger. Geschichte einer Augsburger Familie (1367–1650), 2024

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