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News: Je kleiner, desto besser

Wissenschaftler der Ohio University haben eine neue Kompressionsmethode entwickelt, mit der nur ein Prozent des bisherigen Datenspeicherplatzes benötigt wird. Sie soll bei der Entwicklung eines neuen, „briefmarkengroßen” Sensoren für Giftstoffe in der Luft eingesetzt werden.
Die Arbeitssicherheit erfordert es bei bestimmten Jobs, laufend zu überprüfen, in welchem Maße die Arbeiter den Einwirkungen von organischen Chemikalien ausgesetzt sind. Ein Problem besteht darin, daß die heutigen Sensoren sehr groß und unhandlich sind und wenig Speicherkapazität besitzen. Außerdem ist nicht die Technologie integriert, die notwendig wäre, damit die aufgespürten Chemikalien auch direkt identifiziert werden. Chemiker des Center for Intelligent Chemical Instrumentation der Ohio University sind nun mit der Entwicklung kleinerer, intuitiver Sensoren beschäftigt, die sowohl bei der Arbeit als auch im Haus verwendet werden können.

Damit ein chemischer Sensor effektiv arbeiten kann, benötigt er die Kapazität, um ein sehr großes Datenvolumen abspeichern zu können. Zusätzlich muß ein schneller Zugriff gewährleistet sein – was eine Herausforderung für Chemiker und Ingenieure darstellt.

In den meisten Sensoren geschehen das Sammeln und die Speicherung der Daten zeitabhängig. Nach Harrington, Professor der Chemie an der Ohio University, kann diese Methode durchaus problematisch sein. Die Sensoren nehmen alle zeitabhängigen Signale auf, auch die, welche nutzlose Informationen repräsentieren. Die Forscher der Ohio University setzen eine Fourier-Transformation ein, um unerwünschte Informationen herauszufiltern. Die Fourier-Transformation ist eine mathematische Methode, bei der Kurvenverläufe in Sinuskurven zerlegt werden. Nach Meinung von Harrington kann eine Menge Raum gespart werden um „Platz zu machen für die wertvollen Daten”.

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