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News: Kamerun verbietet den Verzehr von Gorillafleisch

Restaurantbesitzern im zentralafrikanischen Kamerun, die das Fleisch von Gorillas, Schimpansen oder Elefanten servieren, drohen ab sofort bis zu drei Jahre Haft und Geldstrafen von umgerechnet über 16 000 Euro. Wie der für den Schutz der Tierwelt zuständige Beamte Denis Koulagna mitteilte, sei andernfalls zu befürchten, dass diese Tiere schon in einem Jahrzehnt aussterben könnten.

Das so genannte bushmeat wird nicht nur von den verarmten Dorfbewohnern in den Urwäldern Kameruns genutzt, sondern ist in zunehmendem Maße in den teuren Restaurants der Städte erhältlich. Wilderer können mit der Jagd auf die vom Aussterben bedrohten Tiere leicht bis zu 1000 Euro im Jahr verdienen - das ist weit mehr als das Durchschnittseinkommen in dem Land.

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