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Naturkatastrophen: Kaschmir: Stärkstes Beben seit 1905 fordert zehntausende Menschenleben

Das Erdbeben im Norden Pakistans, das sich am Samstagmorgen um zehn Minuten vor neun Ortszeit ereignet hatte, hat womöglich weit über 40 000 Menschen das Leben gekostet und mindestens 2,5 Millionen Menschen obdachlos gemacht, so die Angaben von offizieller Seite in Pakistan und internationalen Hilfsorganisationen. Es ist das stärkste Beben in der Region seit 1905. Damals hatte ein Erdstoß der Magnitude 8,6 in der indischen Kangra-Region, knapp 300 Kilometer südlich des jetzigen Epizentrums, 19 000 Todesopfer gefordert.

Das Beben, dessen Epizentrum etwa neunzig Kilometer nordnordöstlich der pakistanischen Hauptstadt Islamabad lag, erreichte eine Magnitude von 7,6. Allein in den ersten 24 Stunden nach dem Erdstoß ereigneten sich zahlreiche Nachbeben, davon allein etwa zwanzig mit mehr als Magnitude 5. Das Erdbebengebiet gehört zu jener Zone, in der die etwa fünf Zentimeter pro Jahr nordwärts driftende indische Kontinentalplatte unter die eurasische Platte abtaucht. Durch den Druck entstanden die Gebirgsmassive des Himalaja, Karakorum, Pamir und Hindukusch, die durch die andauernde Bewegung immer noch in die Höhe schieben. Zahlreiche Verwerfungslinien durchziehen die Region, in der es immer wieder zu Erdbeben kommt.

Deutsche Hilfsorganisationen rufen zu Spenden auf:

Deutsches Rotes Kreuz (DRK):
DRK Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, Konto: 41 41 41, Stichwort "Erdbeben Pakistan"

Diakonie Katastrophenhilfe:
Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70, Konto: 502 707, Stichwort "Pakistan Erdbeben"

Humedica:
Sparkasse Kaufbeuren, BLZ 734 500 00, Konto: 47 47, Stichwort "Erdbeben Pakistan"

Misereor:
Sparkasse Aachen, BLZ 390 500 00, Konto: 52 100, Stichwort "Erdbebenopfer".

Oxfam Deutschland:
Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370205 00, Konto: 8090500, Stichwort: Erdbeben Kaschmir

Plan International Deutschland:
Deutsche Bank, BLZ 200 700 00, Konto: 061 2812 02, Stichwort "Hilfe für Pakistan"

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