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Psychologische Studie: Katzenvideos sind eigentlich nur gut

Süße kleine Kätzchen machen die Welt glücklich. Wirklich. Ist wissenschaftlich bewiesen. Ach, testen Sie doch selbst!
Lil' BubLaden...
Ein paar Zahlen machen das schiere Ausmaß des Phänomens deutlich: Allein im Jahr 2014 wurden mehr als zwei Millionen Katzenvideos auf Youtube hochgeladen. Kein Filmgenre haben die Nutzer der Videoplattform häufiger angeklickt – insgesamt fast 26 Milliarden Mal. Da dürfe man schon einmal fragen, was das mit der Psyche der Menschen anstellt, erklärt Jessica Gall Myrick von der Indiana University in Bloomington. Die Antwort in Kurzfassung: nur Gutes!
http://www.youtube.com/watch?v=_vx1OVLX5Rc
Das geht jedenfalls aus einer Onlineumfrage hervor, für welche die Forscherin die Antworten von fast 7000 Teilnehmern auswertete. Videos mit Katzencontent sorgen demnach offenbar dafür, dass sich Menschen entspannter und positiver gestimmt fühlen; negative Gefühle wie Angst, Ärger oder Traurigkeit gingen dagegen zurück.
Weiteres Resultat: Der durchschnittliche Katzenvideogucker schaltet während der Arbeit ein und lenkt sich von vermeintlich wichtigeren Aufgaben ab. Dadurch fühle er sich zwar schlechter, aber – so die zentrale Botschaft von Myricks Studie – in der Bilanz immer noch besser als vorher. Die positive Wirkung der Kätzchen überwiegt das schlechte Gewissen.
http://www.youtube.com/watch?v=4PVf1bhti0A
Vielleicht helfen einschlägige Videos sogar, danach frohen Mutes schwerere Aufgaben anzugehen. Das wäre dann ein weiterer positiver Effekt, spekuliert die Forscherin, die privat keine Katze, sondern einen Mops besitzt. Sie gehört damit zu den 60 Prozent der Teilnehmer, die Hund und Katze gleich gerne mögen.

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