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Zahnheilkunde: Keine Gesundheitsschäden bei Kindern durch Amalgam

Amalgamplomben verursachen bei Kindern keine neurologischen oder körperlichen Gesundheitsschäden, besagt eine Studie amerikanischer Wissenschaftler.

Zwischen 1997 und 2005 hatten David Bellinger und seine Kollegen vom Bostoner Kinderkrankenhaus 534 Kinder von 6 bis 15 Jahren untersucht, deren an Karies erkrankte Zähne mit Amalgam beziehungsweise mit anderen Zahnfüllungen behandelt worden waren. Dabei konnten die Mediziner keine statistisch relevanten Unterschiede im Gesundheitszustand zwischen den Kindern feststellen.

Bei den Nachuntersuchungen jeweils fünf Jahre nach den Zahnbehandlungen litt keines der Kinder mit Amalgamfüllungen unter neurologischen Störungen wie einem plötzlich verringerten IQ, Gedächtnisschwäche oder Stimmungsschwankungen. Zwar war bei Ihnen die Quecksilber-Konzentration im Urin höher als bei Kindern ohne Amalgam im Mund, dennoch wiesen die Forscher bei keinem der kleinen Patienten eine Schwächung der Nierenfunktion nach.

Zahnärzte bräuchten Amalgam also nicht aus ihren Behandlungszimmern zu verbannen, so die Wissenschaftler. Da das traditionelle Füllmaterial 40 bis 50 Prozent reines Quecksilber enthält und eine geringe Menge davon aus den Plomben verdampft und sich im Körper verteilt, warnen viele vor Gesundheitsschäden durch dieses Nervengift.

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