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Naturschutz: Keine Präriehasen mehr im Yellowstone

Forscher der Wildlife Conservation Society konnten im Greater-Yellowstone-Gebiet keine Präriehasen mehr nachweisen: Die letzten gesicherten Sichtungen stammen aus dem Jahr 1991. Auch für die Grand-Teton-Region wurden nur drei Tiere berichtet. Dabei war die Art laut 130 Jahre alten Aufzeichnungen früher durchaus verbreitet.

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Präriehase | Kein Bewohner des Greater Yellowstone mehr: Die einst verbreiteten Präriehasen sind unter ungeklärten Umständen aus der Region verschwunden.
Joel Berger und seine Kollegen wissen keine Erklärung für das Verschwinden der Hasen. Krankheiten könnten eine Rolle spielen, extreme Witterungsverhältnisse, Räuberdruck oder auch andere Faktoren, so die Forscher. Da niemand das Fehlen der Tiere bemerkt habe, könne man die zu Grunde liegende Ursache nun nicht mehr herausfinden.

Die Forscher fürchten, dass der Räuberdruck von Kojoten auf junge Elche, Gabelböcke und andere Huftiere nun zunehmen könnte. Dies sei in Regionen beobachtet worden, in denen der Hasenbestand gering war. Ohne die ursprüngliche Hasendichte im Yellowstone zu kennen, sei es beispielsweise extrem schwierig abzuschätzen, ob sich der Einfluss der wiedereingeführten Wölfe im normalen Rahmen bewege. Berger schlägt vor darüber nachzudenken, die Präriehasen gezielt im Gebiet auszusetzen. (af)
16.02.2008

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum - Die Woche, 16.02.2008

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