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News: Kernfusion auf dem Labortisch?

Bei Versuchen mit kollabierenden Bläschen in einer speziell vorbereiteten Aceton-Lösung fanden Wissenschaftler des Oak Ridge National Laboratory Hinweise auf eine erfolgte Kernfusion. So ließ sich das Fusionsprodukt Tritium in der Lösung nachweisen, und Detektoren registrierten eine für die Fusion charakteristische Neutronenemission. Ein Teil der Wasserstoff-Atome im Aceton war durch Deuterium ersetzt, das sich prinzipiell zur Fusion eignet.

Die beteiligten Wissenschaftler geben sich in ihrer Publikation in Science durchaus vorsichtig, sprechen ausdrücklich nur von der Möglichkeit der Fusion und sehen weiteren Forschungsbedarf. Einer anderen Forschergruppe am Oak Ridge National Laboratory gelang es denn auch nicht, die Neutronenemission nachzuweisen. Da die Diskussion der Ergebnisse bereits große Wellen schlägt, hat Science die Sperrfrist für die eigentlich für Freitag vorgesehene Veröffentlichung aufgehoben. Einen ausführlichen Artikel zu dem Thema und den Hintergründen lesen Sie morgen im Rahmen unseres Nachrichtenservices.

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