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Paläoklimatologie: Klimaveränderungen zuerst auf der Südhalbkugel?

Verglichen mit der Südhalbkugel ereigneten sich klimatische Veränderungen vermutlich während der letzten 100 000 Jahre auf der nördlichen Hemisphäre um 1500 bis 3000 Jahre verzögert. Dies belegen von Forschern der Universität von Adelaide untersuchte Meeressedimente, die innerhalb der letzten 3,75 Millionen Jahre beim Vorstoß und Rückzug neuseeländischer Gletscher abgelagert worden waren.

Robert Carter und Paul Gammon entdeckten für die vergangenen 370 000 Jahre in den Gletschersedimenten Übereinstimmungen mit aus antarktischen Eisbohrkernen gewonnen Klimadaten. Was die Klimaentwicklung vor dieser Zeit betrifft, stellten die Forscher in marinen Ablagerungen interessante Parallen zu den neuseeländischen Gletschersedimenten fest. Die neu gewonnen Daten dürften sowohl das Klima der südlichen mittleren Breiten als auch das des antarktischen Plateaus bis über das späte Pliozän hinaus dokumentieren.
12.06.2004

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum - Die Woche, 12.06.2004

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