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Klimawandel: Überschwemmungen verheeren Australiens Ostküste

In Australien sorgen starke Regenfälle für verheerende Überschwemmungen. Mit dem fortschreitenden Klimawandel könnten derartige Naturkatastrophen in dem Land häufiger auftreten.
In New South Wales in Australien haben Überschwemmungen für große Schäden gesorgt.
In Australien haben Überschwemmungen für große Schäden gesorgt. Das Bild zeigt ein fortgespültes Auto im Ort Molong in New South Wales am 14. November 2022.

Weite Teile des australischen Bundesstaats New South Wales an der Ostküste stehen nach immer neuem Starkregen erneut unter Wasser. Die Rettungsdienste stünden vor »dem größten Hochwassereinsatz in der Geschichte des Bundesstaats«, berichtete der australische Sender ABC am Dienstag. Immer mehr Einsatzkräfte und Freiwillige würden sich den Rettungsteams anschließen, vor allem aus Neuseeland, Singapur und den USA.

»Wir hatten Freiwillige aus der ganzen Welt, als es um die Bekämpfung von Waldbränden ging, aber soweit ich weiß, ist dies das erste Mal ist, dass sie wegen Überschwemmungen kommen«, sagte der Premierminister der Region, Dominic Perrottet.

Westlich der Metropole Sydney wurden seit Montag mehr als 200 Menschen aus den Fluten gerettet. Andernorts gab es am Dienstag Evakuierungsbefehle, weil das Flutwasser rasant gestiegen war. Es ist bereits die zweite verheerende Überschwemmung innerhalb von zwei Wochen. Aus dem Wyangala-Damm oberhalb des Lachlan River – etwa 320 Kilometer von Sydney entfernt – liefen riesige Wassermassen ab. Allein am Montag seien 230 000 Megaliter pro Tag aus dem Damm in den Fluss gestürzt, hieß es. (Ein Megaliter entspricht einer Million Liter.) Auf Videoaufnahmen des Senders 9News war zu sehen, wie das Wasser Bäume und Pflanzen mit sich riss.

An Australiens Ostküste sorgen seit Monaten immer neue Regenfälle für Überschwemmungen. Neben New South Wales waren zuletzt auch die Bundesstaaten Queensland, Victoria und Südaustralien betroffen. Das Land leidet besonders unter den Folgen des Klimawandels. Ein Bericht des Weltklimarats IPCC vom Februar 2022 geht davon aus, dass Australien in Zukunft noch häufiger von verheerenden Naturereignissen heimgesucht wird. (dpa/kas)

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